Christina Bachmann-Roth
Aargauerin will Präsidentin der CVP Frauen Schweiz werden

Christina Bachmann-Roth aus Lenzburg kandidiert fürs Amt der Präsidentin der CVP Frauen Schweiz. Bekanntheit erlangte sie 2019 durch einen speziellen Wahlslogan.

Lea Durrer
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Christina Bachmann («Bald kommen meine Tag») aus lenzburg.

Christina Bachmann («Bald kommen meine Tag») aus lenzburg.

Pino Stranieri / Aargauer Zeitung

Aufgefallen ist Christina Bachmann-Roth im Nationalratskampf 2019 mit ihrem zweideutigen Slogan «Bald kommen meine Tage». Für den Nationalrat hats nicht gereicht, für den sehr guten sechsten Platz auf der A-Liste aber allemal.

Ihre schweizweite Bekanntheit will die Lenzburger Einwohnerrätin und Leiterin der CVP-Ortspartei nun nutzen: Christina Bachmann-Roth kandidiert fürs Amt der Präsidentin der CVP Frauen Schweiz. Das gab sie am Freitag bekannt.

In einem Youtube-Video erklärt sie auf Mundart, italienisch und französisch, warum sie die richtige Wahl als Nachfolge von Babette Sigg Frank, die ihr Amt nach 12 Jahren niederlegt, ist. Der Dreiklang von Geschäftswelt, Familie und Politik würde ihr Energie und Freude geben, sagt die vierfache Mutter, die Betriebswirtschaften in Freiburg und Mailand studierte und nun eine eigene Firma führt. Für diesen Schritt habe sie viel Mut gebraucht.

Sie möchte den CVP Frauen Schweiz ein klares, frisches un engagiertes Profil geben, wie sie sagt.

Youtube

Frauenthemen in der Mitte angehen

«Frauen sind mein grosses politisches Anliegen», nennt Christina Bachmann-Roth einen der Gründe, warum sie als Präsidentin der CVP Frauen Schweiz kandidiert. Sie sehe grosses Potenzial, neue Mitglieder zu gewinnen. Gerade bei Frauen zwischen 25 und 40 Jahren.

Frauen würden eine ausgewogene Politik suchen, keine Pole. Bachmann-Roth möchte Frauenthemen wieder vermehrt auch in der Mitte aufnehmen und «adäquat vertreten». «Ich glaube, dass wir Frauenanliegen immer noch zu sehr den Linken überlassen.»

Einen Vorschlag, wer Vizepräsidentin werden soll, hat die Aargauerin auch schon: Die Freiburger CVP-Nationalrätin Marie-France Roth Pasquier. Diese könnte so für die CVP Frauen Schweiz einen direkten Draht zu Bern herstellen. Man habe damit Einfluss in der ganzen Schweiz.

Ebenfalls ihre Kandidatur für das Amt angekündet hat die Luzernerin Monika Emmenegger. Sie ist schon Präsidentin der Kantonssektion.