Möriken-Wildegg
Charmante Banditen erobern das Publikum

Aufgeräumte Stimmung an der Premiere der Operette «Banditenstreiche»in Möriken-Wildegg. Die beschwingt-leichten Melodien von Franz von Suppé und die vielen witzigen Dialoge auf der Bühne haben das ihre dazu beigetragen.

Ruth Steiner
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Peter Siegrist

In den Gläsern perlt der Wein. Die illustre Gästeschar an der Premierenfeier zur Operette «Banditenstreiche» ist am Samstagabend bestens gelaunt. Die beschwingt-leichten Melodien von Franz von Suppé und die vielen witzigen Dialoge auf der Bühne haben das ihre dazu beigetragen und während der Aufführung dem Publikum so manchen Lacher entlockt.

Ein zufriedener Produktionsleiter Daniel Angelini lässt seinen Blick über die Menge schweifen: In fröhlicher Runde wird einander zugeprostet, es werden Apéro-Häppchen geknabbert, es wird angeregt diskutiert und mit Blick auf die anstehenden National- und Ständeratswahlen da und dort wohl auch ein wenig (Wahlkampf-)geredet. Angelini geniesst den Moment, kann nach vielen arbeitsintensiven Wochen wieder einmal richtig durchatmen. Dennoch ist ein Gespräch mit ihm auch jetzt kaum möglich, einer nach dem anderen beglückwünscht den Operette-Präsidenten und schüttelt seine Hand.

Thomas Pauli-Gabi, Leiter Abteilung Kultur Kanton: «Es ist beeindruckend, wie viele Leute hier ungeheuer viel Herzblut und Zeit investieren, um diese Performance zu inszenieren. Ich möchte natürlich den Räuberhauptmann spielen: Er zieht jeden über den Tisch und trotzdem sind am Schluss alle glücklich.»
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Ursula Steinmann, Puppenspielerin: «Ich bin fasziniert von der lüpfigen Art, dem Witz,, den guten Sprüchen und der lässigen Musik der Operette. Beeindruckt hat mich die hohe Bühnenpräsenz des Chors. Wäre ich selber auf der Bühne, würde mir die schwungvolle Art der Räuberbraut sehr entsprechen.»
Alex Hürzeler, Regierungsrat: «Ein schönes Stück, unterhaltsam, humorvoll und lebendig. Wenn ich Finanzdirektor wäre, hätte ich den Räuberhauptmann Malandrino spielen wollen, der auf witzige Art und Weise zu Geld kommt. Doch als selber Frischvermählter ist der Bräutigam naheliegender.»
Hanspeter Kern, spielte 1977 den Tondolo: «Wenn man dieses Stück hier selber schon gespielt hat, ist man vielleicht etwas kritisch. Ich finde, man lässt das Publikum am Anfang und am Ende etwas allein, weil man auf einen Bühnen-Vorhang verzichtet. Der Schulmeister Tondolo war die perfekte Rolle für mich.»
Esther Gebhard-Schöni, Grossrätin: «Immer wieder musste man schmunzeln ob all der Schlaumeiereien, die auf der Bühne passieren. Gefallen hat mir die schelmische Art der Stella, wie sie nach einem Mann schmachtet. Als Mann hätte ich den Räuberhauptmann gegeben, vom Gesang her die Lidia.»

Thomas Pauli-Gabi, Leiter Abteilung Kultur Kanton: «Es ist beeindruckend, wie viele Leute hier ungeheuer viel Herzblut und Zeit investieren, um diese Performance zu inszenieren. Ich möchte natürlich den Räuberhauptmann spielen: Er zieht jeden über den Tisch und trotzdem sind am Schluss alle glücklich.»

AZ

Einen kleinen Wermutstropfen hat der Abend dennoch: Die Premiere ist nicht ausverkauft. Es bleiben einige Stühle im Saal leer. Angelini weiss weshalb. «Eine Premiere hat heutzutage nicht mehr den gleichen Stellenwert wie früher. Viele Leute warten erste Kritiken ab, bevor sie ein Ticket kaufen.»

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