Vierfachmord Rupperswil

Care-Team-Chef: «Die Angehörigen von Thomas N. fielen aus allen Wolken»

«Ihnen wurde der Boden unter den Füssen weggezogen – jetzt stützen sie sich gegenseitig»

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Seit Donnerstag hat das Care-Team Aargau auch den Auftrag, die Angehörigen des Vierfachmörders von Rupperswil zu betreuen. David Bürge, Verantwortlicher des Care-Teams Aargaus erklärt, wie diese betreut werden.

Dass Thomas N. der Vierfachmörder von Rupperswil ist, war nicht nur für die Bevölkerung und die Fussballvereine, in denen er engagiert war, ein Schock. Für die Angehörigen war dieser noch grösser: Ihnen riss es den Boden unter den Füssen weg.

Für Angehörige des Vierfachmörders von Rupperswil müssen die Verhaftung und das Geständnis ein Schock gewesen sein. Schliesslich lebten sie jahrelang mit ihm zusammen – ohne etwas von seiner dunkle Seite zu ahnen.

"Sie sind natürlich aus allen Wolken gefallen", erzählt David Bürge, Verantwortlicher Care-Team Aargau, gegenüber Tele M1. Für dieses ging es darum, die Angehörigen in den ersten schweren Stunden zu betreuen. "Der Boden ist ihnen weggerissen worden unter den Füssen", erzählt Bürge weiter.

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Die nächsten Verwandten mussten nach der Verhaftung am Donnerstag mit auf das Polizeikommando. Dabei erfuhren sie, dass Thomas N. der Vierfachmörder von Rupperswil ist. Und dass die Polizei davon ausging, dass er weitere ähnliche Taten plante.

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Markus Gisin, Chef der Kriminalpolizei Aargau, schildert an der Medienkonferenz am 13. Mai 2016, wie der Täter im Vierfachmord von Rupperswil vorgegangen ist.

Die Angehörigen gehen laut Bürge sehr gefasst mit der Situation um. Den Personen im Umfeld des Täters gehe es angesichts der Umstände "nicht schlecht", sagt er. "Sie haben sich zurückziehen können, sie stützen sich gegenseitig." Das gemeinsame Verarbeiten der Schocknachricht sei für sie sehr wichtig. (pz)

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