Birrwil
Die Amtsjüngsten haben bei den Gemeinderatswahlen am besten abgeschnitten

Ammann Max Härri wurde mit dem schlechtesten Resultat als Gemeinderat bestätigt. Die Ammann und Vize-Wahlen finden erst später statt.

Urs Helbling
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Birrwil .

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Michael Küng / Aargauer Zeitung

Vor vier Jahren ist der damalige SVP-Grossrat Max Härri (heute 56) neu in den Gemeinderat Birrwil gewählt worden – mit dem Spitzenresultat. Kurz darauf wurde er Gemeindeammann. In der laufenden Legislatur 2017/21 gab es in Birrwil sowohl im Gemeinderat als auch auf der Gemeindeverwaltung viele personelle Wechsel. Zum Teil mit Nebengeräuschen.

Dafür scheint in den Augen eines Teils der Berbuer Max Härri verantwortlich zu sein. Jedenfalls wurde er gestern zwar komfortabel wiedergewählt – aber mit dem deutlich schlechtesten Resultat. Härri erhielt 199 Stimmen (absolutes Mehr 123 Stimmen, Stimmbeteiligung 29,8%). Das zweitschlechteste Resultat machte mit 213 Stimmen die dienstälteste Gemeinderätin, Frau Vizeammann Martina Jenni (50, parteilos). Sie ist im Februar 2016 erstmals in den Gemeinderat gewählt worden.

Alle anderen drei Kandidaten erzielten über 240 Stimmen: Die im Verlaufe der laufenden Legislatur zugewählten Stephan Läuchli (57, FDP) und Daniela Sandmeier (56, parteilos) 245 und 241 Stimmen. Der erstmals antretende Beat Bühler (48, parteilos) bekam 244 Stimmen. Die Ammann-Vizeammann-Wahlen finden später statt.