Birrwil
Das lange Warten hat sich gelohnt: Birrwil hat nach sieben Jahren ein neues Schulhaus

Das neue Gebäude, für das die Birrwiler 5,5 Millionen Franken bewilligt haben, konnte der Gemeinde feierlich übergeben werden. Nach Problemen bei der Erarbeitung des Projekts verlief der Bau des Schulhauses nach Plan.

Anja Suter
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Von links: Schulleiterin Sibylle Kloser und die Gemeinderäte Stephan Läuchli, Daniela Sandmeier und Ammann Max Härri bei der Einweihung des Schulhauses.

Von links: Schulleiterin Sibylle Kloser und die Gemeinderäte Stephan Läuchli, Daniela Sandmeier und Ammann Max Härri bei der Einweihung des Schulhauses.

Alex Spichale

Es ist das letzte Kapitel in einem sehr dicken Buch: Die Eröffnung des neuen Schulhauses in Birrwil. Rund sieben Jahre hat es gebraucht, bis aus den Ideen und Konzepten ein grosser Bau entstanden ist. Max Härri wurde per Januar 2018 neuer Gemeindeammann in Birrwil. Er wurde zu einer Zeit gewählt, als die Planung bereits einige Jahre lief.

Am Mittwochnachmittag durfte er eine der letzten Unterschriften unter das Projekt setzen – es war jene für das Übergabeprotokoll. «Wir hatten einen ‹chnurzigen› Start, aber jetzt ist es sehr gut herausgekommen», sagte der sichtlich zufriedene Birrwiler Gemeindeammann, nachdem er mit seinen Ratskollegen Daniela Sandmeier und Stephan Läuchli die blaue Schleife in der Aula des Schulhauses durchschnitten hat.

Nach 1,5 Jahren Bauzeit ist das neue Schulhaus in Birrwil fertig.
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Die Übergabe wurde in der Aula des neuen Schulhauses gefeiert.
Eine Leiter führt zu der Lesehöhle für die Schülerinnnen und Schüler.
Im Schulhaus wurde viel helles Holz verbaut.
Im Erdgeschoss sind die Räumlichkeiten für den Kindergarten.

Nach 1,5 Jahren Bauzeit ist das neue Schulhaus in Birrwil fertig.

Alex Spichale

So schwierig die Planungsphase auch war, der Bau des Schulhauses lief bis auf eine kurze Pause, weil sich der Polier des beauftragten Bauunternehmens verletzte, nach Plan. «Wir konnten alle Termine einhalten», bestätigt Projektleiter Patrick Butscher. Auch in finanzieller Hinsicht sollen keine bösen Überraschungen aufgetreten. «Wir sind im Kostenrahmen geblieben», so Butscher. Birrwil bewilligte insgesamt rund 5,5 Millionen Franken für das Projekt.

Schülerinnen und Schüler beziehen das Schulhaus nach den Ferien

Dafür gibt es einiges, wie eine Führung durch die Räumlichkeiten zeigt: Die grossen Fenster sorgen für viel Licht im Gebäude, in dem Beton und Holz dominiert. Neben der Aula für das Zusammensein haben die Architekten aber auch an Rückzugsorte für die Schülerinnen und Schüler gedacht. In zwei Klassenzimmern führen Leiter zu Lesehöhlen. Das Schulhaus wird den Schülerinnen und Schülern nach den Frühlingsferien übergeben. Bis zum grossen Fest im Herbst sind zudem noch einige Arbeiten im Aussenbereich geplant – dabei werden die Nutzenden des Schulhauses miteinbezogen.