Möriken-Wildegg
«Bettelstudent» feiert am 15. Oktober in Möriken Premiere

Für die 36. Inszenierung auf der Möriker Bühne hat sich der Vorstand der Operette Möriken-Wildegg zwei Jahre nach dem «Grafen von Luxemburg» erneut für eine klassische Operette entschieden.

Hanny Dorer
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Der Vorstand der Operette Möriken-Wildegg: Samuel Schmid, Hansjörg Hartmann, Evi Tobler, Yvonne Dätwyler, Daniel Angelini, Marc Frey (Präsident) und Felix Müller mit Regisseur Thomas Dietrich und dem neuen musikalischen Leiter Bruno Leuschner (von links) bei der Präsentation der neuen Operette. Hanny Dorer Der Vorstand der Operette Möriken-Wildegg: Samuel Schmid, Hansjörg Hartmann, Evi Tobler, Yvonne Dätwyler, Daniel Angelini, Marc Frey (Präsident) und Felix Müller mit Regisseur Thomas Dietrich und dem neuen musikalischen Leiter Bruno Leuschner (von links) bei der Präsentation der neuen Operette. Hanny Dorer

Der Vorstand der Operette Möriken-Wildegg: Samuel Schmid, Hansjörg Hartmann, Evi Tobler, Yvonne Dätwyler, Daniel Angelini, Marc Frey (Präsident) und Felix Müller mit Regisseur Thomas Dietrich und dem neuen musikalischen Leiter Bruno Leuschner (von links) bei der Präsentation der neuen Operette. Hanny Dorer Der Vorstand der Operette Möriken-Wildegg: Samuel Schmid, Hansjörg Hartmann, Evi Tobler, Yvonne Dätwyler, Daniel Angelini, Marc Frey (Präsident) und Felix Müller mit Regisseur Thomas Dietrich und dem neuen musikalischen Leiter Bruno Leuschner (von links) bei der Präsentation der neuen Operette. Hanny Dorer

«Der ‹Bettelstudent› von Karl Millöcker wird ja nicht so oft gehört», begründete Präsident Marc Frey die Wahl und stellte gleichzeitig in Aussicht, dass man in zwei Jahren mit «etwas Speziellem» aufwarten werde. Mehr wollte er aber noch nicht verraten.

Am Informationsabend im Gemeindesaal Möriken ging es einerseits darum, den Mitwirkenden vor und hinter der Bühne das Stück näherzubringen, anderseits aber galt es auch, neue Sängerinnen und Sänger für den rund 34 Mitglieder zählenden Laienchor zu gewinnen. Vor allem an Männerstimmen mangelt es jeweils. Und beim Bettelstudenten kommt dem Chor eine besonders grosse Bedeutung zu.

Neue musikalische Leitung

Die letzten beiden Produktionen waren von zwei musikalischen Leitern, Anna Jelmorini und David Cowen, im Team betreut worden. Nun tauchte der Wunsch nach einem Dirigenten auf, «der alles macht». Diesen Wunsch erfüllt Bruno Leuschner, der über eine Ausbildung als Dirigent und Pianist verfügt. Bei Engagements in Freiburg, Hamburg und Bern dirigierte Leuschner zahlreiche Opern, Operetten und Musicals. Er ist auch Komponist von Liedern, Kammermusik und Orchesterwerken.

Regie führt zum zweiten Mal Thomas Dietrich. Für das Bühnenbild zeichnet erneut Kristin Osmundsen verantwortlich, die Kostüme besorgt Max Kaiser, Fredi Schmid und sein Team sorgen dafür, dass alle richtig geschminkt und perfekt frisiert sind.

Bekannte und neue Stimmen

Einige Solisten kennt man bereits von früheren Produktionen, etwa Olga Regez (sie spielt die Gräfin Palmatica Nowalska), Jacqueline Oesch (ihre Tochter Laura), Andrea Hofstetter (deren Schwester Bronislawa), Niklaus Rüegg (Oberst Ollendorf), Erwin Heusser (Major von Wangenheim), Marc Frey, Felix Müller und Peter Schaffner (Offiziere), Monica Angelini (Wirtin Eva), Erich Zwahlen (Kerkermeister) und Patrick Biagioli (Student Jan Janicki). Neu sind Benjamin Fröhlich als Kornett von Richthofen und Jan-Martin Mächler, ein junger Sänger, der den Symon Rymanowicz, den Bettelstudenten, spielt.

Es geschieht 1704 in Krakau

Auf äusserst unterhaltsame Art gab Regisseur Dietrich den Inhalt der Operette wieder, unterstützt von Bruno Leuschner, der dazu einige der bekanntesten Melodien spielte. Dietrich erzählte so lebendig, dass man die einzelnen Figuren vor sich zu sehen glaubte. Auch den zahlreichen Interessenten hat es offenbar gefallen; jedenfalls wurden im Anschluss an die Information eine ganze Reihe von Anmeldungen für den Chor ausgefüllt.

Vorerst steht aber harte Arbeit auf dem Programm: Im Mai und Juni finden die ersten Chorproben statt, und nach der Sommerpause geht es im September mit den Bühnenproben mit Regie und Musik los.

Die Premiere findet am Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr statt. Insgesamt sind 25 Aufführungen geplant bis zur Derniere vom 3. Dezember, die neu nicht an einem Sonntag, sondern am Samstag um 17 Uhr stattfindet.

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