Mehrfach hatten die Hunde einer Züchterin in Leutwil zugebissen, bevor sie beschlagnahmt wurden. Vom Veterinäramt wurden sie als "mittelgefährlich" eingestuft.

Die Boxerhündin und die französische Bulldogge sind nun im Tierferienheim A3 in Mülligen, und haben dort zwei Pfleger gebissen, wie TeleM1 berichtet. Diese waren aus den Ferien zurückgekommen, und wussten nicht genau, um was für Tiere es sich handelt, erklärt Franz Scherer, Inhaber vom A3 Tierferienplatz. «Sie hatten sie gestreichelt, dann hat sich das Ganze aufgebauscht, die Hunde sind heraufgesprungen.» Schliesslich hätte die französische Bulldogge zugebissen, worauf der grössere Hund auch «mitbeissen» wollte. Beide Tierpfleger waren beim Arzt.

Die Tiere würden sich gegenseitig anstacheln, heisst es von Seiten des Kantons, deshalb würde nach zwei getrennten Plätzen gesucht. Das ist auch für Scherer ein wichtiger Punkt. Die Hunde könnten durchaus vermittelt werden, die neuen Besitzer würden aber zuerst überprüft.

Er räumt aber ein: «Es ist schwierig, den Richtigen zu finden, weil der Besitzer wissen muss, wie man mit Hunden umgeht, ein Hundefreund zu sein, reicht nicht», erklärt Scherer. Man müsse mit den Tieren arbeiten, so der Fachmann. (kob)

Nach Beissattacken: Razzia bei Hundezüchterin

Beitrag aus dem Archiv: Razzia bei Hundezüchterin

Mehrfach hatten die Hunde einer Züchterin in Leutwil zugebissen. Am Dienstag griff das Aargauer Vetreinäramt durch: Es führte eine Razzia mit Polizeiunterstützung durch und nahm zwei Hunde mit.