Hunzenschwil

Bei der Hunzenschwiler Hauptstrasse wird alles neu – für 9 Millionen Franken

Die Strasse erhält einen lärmoptimierten Belag.

Die Strasse erhält einen lärmoptimierten Belag.

7435 Fahrzeuge fahren in Hunzenschwil pro Tag über eine Fahrzeugspur. Der Belag der Hauptstrasse ist über 30 Jahre alt und in einem schlechten Zustand. Deshalb entschied der Kanton, dass der Streckenabschnitt über eine Länge von 1575 Meter renoviert wird.

Konkret geht es um den Abschnitt zwischen der Lichtsignalanlage Richtung Autobahn beziehungsweise Lenzburg bis zur westlichen Dorfgrenze unweit des Möbelzentrums «Möbel Märki».

Die Gemeinde Hunzenschwil beteiligt sich dekretsgemäss mit 4,6 Millionen Franken an der Sanierung der Kantonsstrasse. Der Kredit wurde an der Wintergmeind 2018 bewilligt. Die Totalkosten für die Sanierung belaufen sich auf 9,23 Millionen Franken. Mit der Sanierung wird frühestens im Sommer 2021 begonnen: «Wenn alles optimal läuft, wäre das der frühst mögliche Baubeginn, die Erfahrung zeigt aber, dass eher mit einem Baustart im Sommer 2022 zu rechnen ist», so Projektleiter Mathias Blaser vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

Die Sanierung wird sich über 1,5 Jahre ziehen. Es wird dabei etappenweise gearbeitet. Die Strasse wird teilweise nur einspurig befahrbar sein. Neben dem lärmoptimierten Belag sind auch gestalterische Massnahmen geplant, wie aus dem Auflageprojekt hervorgeht. So ist in den Abschnitten Gewerbemeile West und Ost, sowie auch im Dorfkern in der Fahrbahnmitte, ein Mehrzweckstreifen geplant, wie man ihn von der Aarauer Bahnhofstrasse kennt.

Dieser dient einerseits als Aufstellfläche für ein- und abbiegende Fahrzeuge und andererseits als Querungshilfe für den Fuss- und Veloverkehr.

Es soll grüner werden

Zusätzlich sollen bei den Ein- und Ausgängen zu den Siedlungen mittels einer längeren, erhöhten Mittelinsel Eingangstore geschaffen werden. Die Eingangstore werden dabei laut Baugesuch zusätzlich mit Baumgruppierungen versehen.

Nicht nur bei den Siedlungseingängen werden Bäume gepflanzt, auch an anderen Orten sieht das Baugesuch mehr Begrünung vor. «Dort, wo es möglich ist, werden natürlichen Aspekt umgesetzt», erklärt Mathias Blaser. Geplant sind hochstämmige, lichtdurchlässige Baumarten, welche sich als Strassenbäume in den besondern klimatischen Verhältnissen bewährt haben.

Die Bepflanzungen sind unter anderem am Dorfeingang und Ausgang vorgesehen. Entlang der Strasse sollen zudem seitliche Baumpflanzungen in Form von kleinen, eingestreuten Baumgruppen entstehen.

Auch der öffentliche Verkehr ist von der Sanierung betroffen: Die Bushaltestelle «Korbacher» wird nach den Vorschriften des Behindertengleichstellungsgesetzes barrierefrei gemacht. Der Bus hält weiterhin auf der Strasse und nicht in einer Bucht.

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