Birrwil
Bauphase wird bei der Sanierung der Seestrasse zum Knackpunkt

Die Seestrasse in Birrwil, vielen Gästen bekannt als enge und steile Zufahrt zur «Schifflände», muss saniert werden. Die Gemeindeversammlung bewilligte im letzten Sommer einen Projektierungskredit.

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Die Gemeinde Birrwil vom Hallwilersee; die Seestrasse als Verbindung von der Seetalstrasse zum Ufer, soll saniert werden.

Die Gemeinde Birrwil vom Hallwilersee; die Seestrasse als Verbindung von der Seetalstrasse zum Ufer, soll saniert werden.

AZ

Ingenieur Markus Burgherr informierte über die geplanten Vorhaben an der Seestrasse. Gemäss Vorgabe des Gemeinderates und den Einschränkungen durch das Hallwilersee-Schutzdekret wird die Strasse wirklich nur saniert und nicht etwa verbreitert. Ausweichstellen, Werkleitungen und Entwässerung sind zu beachten: «Das Vorhaben ist sehr komplex; es gilt, viele Interessen zu beachten», so Burgherr.

Seeseitig muss aufgeschüttet werden

Für den Planer stellt jedoch die Bauphase die grösste Herausforderung dar: Die Zufahrt zum See muss wegen der dortigen Bewohner und des beliebten Seerestaurants stets einspurig gewährleistet bleiben. Aus diesem Grund muss, um eine Arbeitsbreite von 7,7 m zu erreichen, seeseitig eine vorübergehende Aufschüttung erfolgen.

Viele, weit auseinanderdriftende Partikularinteressen wurden in der Diskussion angemeldet. Nun muss abgeklärt werden, was mach- und finanzierbar ist. Gemäss Gemeinderat Thomas Forrer will man im nächsten Jahr der Gemeindeversammlung einen Antrag unterbreiten. Das Volk entscheidet dann über das «grüne Licht». (tf)

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