Der Kreisel Langelen in Dintikon ist in Spitzenzeiten am Anschlag seiner Leistungsfähigkeit. Um den Verkehr zu verflüssigen, wurde der Einsatz einer Lichtsignalanlage geprüft.

Die Auswertung aus dem Versuchsbetrieb hat gezeigt, dass eine Lichtsignalanlage die Probleme nur bedingt lösen kann. Stattdessen soll der Kreisel baulich angepasst werden.

Zuweilen werden auf der Bünztalstrasse (Kantonsstrasse 123) beidseitig des Kreisels Langelen in Dintikon Staus bis zu einer Länge von 1,2 Kilometern beobachtet.

Um die geeignete Massnahme zu finden, welche den Verkehrsfluss in den Spitzenstunden optimiert und somit den Stau reduziert, wurde im November/Dezember 2010 versuchsweise eine Lichtsignalanlage eingerichtet.

Rückstau bis ins Siedlungsgebiet

Die vorliegende umfassende Auswertung zeigt, dass mit dieser Massnahme der Stau auf der K123 massiv reduziert und zum Teil ganz aufgelöst werden konnte. Im Ansatz konnte auch eine Verkehrsverlagerung von der Bahnhofstrasse/Dorfstrasse (Kantonsstrasse K387) hin zur K123 ausgemacht werden.

Allerdings stellte sich auf der Bahnhofstrasse ein erheblicher Rückstau bis ins Siedlungsgebiet ein, welcher sich wiederholt bis über die Bahnunterführung hinaus erstreckte.

Der hervorgerufene Stau auf der K387 im Siedlungsgebiet reduziert den Nutzen massgebend.

Deshalb wird auf die Umsetzung der Lichtsignalanlage verzichtet. Zur Optimierung des Verkehrsflusses wird die Geometrie des Kreisels verbessert. Die Realisierung der baulichen Massnahmen am Kreisel ist im Jahre 2012 beabsichtigt. (az)