Seengen

Bau von Schulweg erneut verzögert – von den gleichen zwei Personen

Mit dem 190 Meter langen Weg will die Gemeinde die letzte Lücke der Fussgängerverbindung zwischen dem Brestenberg-Parkplatz und dem Schulareal schliessen. Archiv

Mit dem 190 Meter langen Weg will die Gemeinde die letzte Lücke der Fussgängerverbindung zwischen dem Brestenberg-Parkplatz und dem Schulareal schliessen. Archiv

Auch gegen das Baugesuch ist eine Einwendung eingegangen. Mit dem kurzen, nur 190 Meter langen Weg will die Gemeinde eigentlich seit Jahren die letzte Lücke der Fussgängerverbindung zwischen dem Brestenberg-Parkplatz und dem Schulareal schliessen.

Ein 180 Meter langer Fussweg scheint in Seengen zwei entschiedene Gegner zu haben: Denn nachdem der Erschliessungsplan für den Weg an Hubpünt- und Schulstrasse mit einigen Verzögerungen schliesslich rechtskräftig wurde, ist nun auch gegen das Baugesuch eine Einwendung von zwei Personen eingegangen.

Mit dem kurzen, nur 190 Meter langen Weg will die Gemeinde eigentlich seit Jahren die letzte Lücke der Fussgängerverbindung zwischen dem Brestenberg-Parkplatz und dem Schulareal schliessen. Die beiden Einwender haben bereits 2017 mit dem Gemeinderat verhandelt und schliesslich beim Kanton Beschwerde gegen den Erschliessungsplan eingereicht. Diese wurde im Februar 2018 abgewiesen. Die eben zu Ende gegangene Auflage des Baugesuchs haben die beiden nun erneut dazu genutzt, um eine Einwendung einzureichen. Das teilt der Gemeinderat in den Gemeindenachrichten mit: «Die gleichen Personen haben schon in den vorausgehenden Verfahren Einwendungen und Beschwerden eingereicht und demzufolge für zeitliche Verzögerungen gesorgt», schreibt er. Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, hänge nun vom weiteren Verfahrensablauf ab. Sobald der Kanton seine Stellungnahme zum Baugesuch abgegeben hat, will sich der Gemeinderat mit der Einwendung befassen.

Was die beiden Personen bezwecken, darf die Gemeinde nicht mitteilen. Für den ursprünglich auf 345'000 Franken veranschlagten Weg musste der Gemeinderat an der letzten Wintergmeind einen Zusatzkredit über 60'000 Franken vom Souverän bewilligen lassen. Begründet hat er ihn mit dem durch Einwendungen verlängerten Verfahren. Immerhin: Die bereits abgearbeiteten Einwendungen haben auch dazu geführt, dass der Weg nun breiter werden soll als ursprünglich vorgesehen. (MIK)

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