Rupperswil

az-Leser: «Das ist doch auch eine unnötige Schikane»

Ein Auto kommt bei der Verengung gut durch. Die Velofahrer können auf dem rot bemalten Streifen fahren.  barbara vogt

Ein Auto kommt bei der Verengung gut durch. Die Velofahrer können auf dem rot bemalten Streifen fahren. barbara vogt

Zwischen Attelwil/Moosleerau entfernte der Kanton kürzlich eine Verkehrsinsel, weil sie für Autofahrer zu gefährlich war. Nun melden Leser der az Aargauer Zeitung eine weitere gefährliche Schikane, jene vor Rupperswil.

Leser Tony Schneider aus Oberentfelden nahm den Artikel in dieser Zeitung vom 24. November zum Anlass und schrieb: «Noch viel gefährlicher sind die beiden Schikanen vor Rupperswil.» Damit meint er die Verengungen, die die Gemeinde auf der Nebenverbindungsstrasse zwischen Rupperswil und Hunzenschwil anbringen liess.

Erprobte Schikane

Er sei erschrocken, als er zum ersten Mal über die Autobahnbrücke und die nachfolgende Kuppe gefahren sei und die Schikanen gesehen habe. «Zum Glück konnte ich abbremsen, sonst hätte ich die Pfosten umgefahren. «Das ist doch eine unnötige Schikane. Nicht mal Hinweisschilder gibt es, und eng ist es auch. Kommen da überhaupt Lastwagen hindurch?»

Ja, sagt Gemeindeammann Rudolf Hediger aus Rupperswil. Die Breite der einspurig befahrbaren Schikane sei erprobt worden, und zwar mit Bussen, Lastwagen und einem Langholzgefährt. Ein Auto könne die Stelle problemlos passieren. Komme man zu rasant, könne es aber schon gefährlich werden, räumt der Gemeindeammann ein.

Die Verkehrsverengung wurde nicht grundlos gebaut: Laut Hediger werde auf dieser Strasse – obwohl kurz vor der Ortseinfahrt von Rupperswil Tempo 50 herrscht – zu schnell gefahren. Einwohner reklamierten und man suchte nach Lösungen. Drei Ingenieurbüros hätten sich mit der Verengung beschäftigt. Die Schikane beschäftigt die Rupperswiler aber schon: An einer Gmeind im letzten Jahr stellte jemand den Antrag, das Hindernis abzubauen. Der Antrag wurde abgelehnt. Und so ist auch die Forderung von Tony Schneider chancenlos, dass solche Verkehrshindernisse raschmöglichst verschwinden sollen.

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