Lenzburg

Auffrischung für die Lenzburger Bahnhof-Unterführung

Arbeiten an der östlichen Lenzburger Bahnhofunterführung. tf

Arbeiten an der östlichen Lenzburger Bahnhofunterführung. tf

In diesen Tagen erhält die zweite Personenunterführung beim Lenzburger Bahnhof einen neuen Anstrich und eine hellere Beleuchtung. Ein Ausbau mit zusätzlichem Perronaufgang ist nicht möglich.

«Hero-Unterführung bald in neuem Glanz», versprechen die SBB im Titel einer Medienmitteilung über die gegenwärtig laufenden Sanierungsarbeiten. Das Wort «Glanz» im Zusammenhang mit einer Lenzburger Bahnhofzugang ist dabei etwas hoch gegriffen und der Name «Hero-Unterführung» hat nach dem Auszug des Lebensmittelkonzerns einen gewissen nostalgischen Touch.

Die SBB gestalten während knapp drei Wochen die östliche Personenunterführung gemäss eigenen Angaben «freundlicher und einladender». RailClean bereitet die Unterführung für einen neuen, hellen Anstrich vor und sorgt mit einer Anti-Graffiti-Schicht dafür, dass Sprayereien künftig einfach entfernt werden können. Für Fussgänger bleibt die Unterführung stets begehbar.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 53000 Schweizer Franken. Die Stadt Lenzburg übernimmt die Kosten für die neue Beleuchtung. Gleichzeitig wird die Sicherheit für den Fahrrad- und Fussverkehr erhöht. Bis Freitag, 1. Juli, sollen die letzten Arbeiten abgeschlossen sein.

Kein Perronaufgang möglich

Vor allem in den Stosszeiten am Morgen herrschen auf dem Perron zwischen den Gleisen 2 und 3 enge Verhältnisse und provozieren gefährliche Situationen. Schon oft wurde von diverser Seite angeregt, mit einem zweiten Aufgang aus der ehemaligen Hero-Unterführung könnte die Situation entschärft werden.

Im Zusammenhang mit der laufenden Sanierung halten die SBB nun fest, dass «derzeit keine weiteren Aufgänge aus der Hero-Unterführung geplant» sind. «Grund dafür sind die knappen Gleisabstände und die dadurch bedingt schmaler werdenden Perrons», beantwortet SBB-Mediensprecher Roman Marti eine entsprechende Anfrage.

Um das Problem des nur mit einem Weg erschlossenen Perrons langfristig zu lösen, hat man bei der Stadt Lenzburg weitere Ideen: Konkret könnte man sich eine Passarelle vorstellen. Angedacht sind ja in den nächsten Jahrzehnten verschiedene bauliche Änderungen im und um den Lenzburger Bahnhof.

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