Stadtorientierungslauf Lenzburg
Auf zum Postenlauf durch die Stadt

Auch in Lenzburg kann nun ein Stadtorientierungslauf absolviert werden. Möglich machte es die Jungwacht Lenzburg, die an 20 Orten Posten angebracht hat.

Alfred Gassmann
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Stadtorientierungsläufe sind im Trend. Nun kann auch in Lenzburg zu einem Orientierungslauf gestartet werden: Ohne Start und Ziel, Rangliste, Siegerpodest und Medienrummel. Benötigt wird einzig die Orientierungslaufkarte im Massstab 1:10 000 und ein Postenblatt. Diese Unterlagen können beim Tourismusbüro Lenzburg Seetal abgeholt oder ab der Homepage der Stadt Lenzburg ausgedruckt werden.

Die 20 Posten sind im ganzen Gemeindebann Lenzburg, in der Stadt sowie in Feld und Wald verteilt. Die Postenmarkierungen sind fest installiert, bestehen aus einer Metallplatte mit orange-weissem Hintergrund und einer Lochzange. Mit der Zange wird das Postenblatt an der entsprechenden Stelle entwertet.
Eingeweiht mit der ganzen Bevölkerung wird die Anlage am 13. Oktober um 18 Uhr auf dem «Gofi».

Weitverzweigtes Postennetz

Ein Blick auf die OL-Karte zeigt, dass das Postennetz anforderungsreich ist und die sportliche Herausforderung gut vorbereitet werden muss. Posten finden sich im Wil, beim Esterliturm, beim Fünfweiher, auf dem Gofi und dem Schloss, im Lindwald, in der Altstadt und sogar im äussersten Zipfel des Westquartiers. Für müde Beine ist gesorgt, doch im Vordergrund für Einzelpersonen, Gruppen oder Familien soll der Spass stehen.

Die Jungwacht Lenzburg schlägt Varianten vor, wie der OL absolviert werden kann. Die Posten werden entweder in der Reihenfolge der Nummerierung angepeilt oder in einer festgelegten Zeit werden möglichst viele Posten aufgesucht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Posten nach Distanz zum Startpunkt mit Punkten zu gewichten.

Projekt der «Aktion 72 Stunden»

«Aktion 72 Stunden» war ein Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und ihrer Mitgliederorganisationen. Mitmachen heisst Neues wagen und Ungeahntes erreichen. Der Startschuss für die rund 30 000 Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz fiel am 9. September um 18.11 Uhr, am 12. September um 18.11 Uhr wurde abgepfiffen.

Während andere Jungwachtscharen eine Halfpipe bauten, einen Bach renaturierten oder in einem Kinderheim ein Theater inszenierten, baute die Jungwacht Lenzburg den Stadt-OL. Die Aufgabe, die zu erfüllen war, erfuhren die Jungwächter erst am Start. Ein Wettlauf gegen die Zeit begann, ohne Geld, aber mit viel Erfindergeist.

Die Initianten des Projekts, Basil Rüttimann und Florian Balsiger, blicken auf spannende 72 Stunden, aber auch auf eine intensive Vorbereitung zurück. «Von der Stadt und von diversen Sponsoren erhielten wir tolle Unterstützung», erklärt Rüttimann dankbar. Beide hoffen, dass der Parcours rege benutzt wird, und freuen sich auf die Einweihung. Eingeladen sind die ganze Bevölkerung, der Stadtrat und das Stadtbauamt auf Mittwoch, den 13. Oktober um 18 Uhr auf dem «Gofi» oberhalb des Himmelsleiterli.