Lenzburg
Asyl-Projekt «Deutschtreff» ist eine Erfolgsgeschichte

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Der Sprachkurs entwickelte sich schnell zu einem umfassenderen Programm.

Der Sprachkurs entwickelte sich schnell zu einem umfassenderen Programm.

SEVERIN BIGLER

Der Deutschtreff «Vo Ergendwo» für Flüchtlinge feiert sein zweijähriges Jubiläum. Gestartet wurde das Projekt 2016 von Marino Galli (heute 20), Alex Lehmann (21) und Sinodos Bahta. Letzterer kam selbst als Flüchtling in die Schweiz. So wussten die jungen Initianten schnell, was für Bedürfnisse sie ansprechen müssen – so dachten sie zumindest. Denn aus dem Sprachkurs wurde schnell ein Programm mit Ufzgihilfe, Gelegenheit für soziale Kontakte, Fussball und Spielen für Kinder.

«Am Anfang kamen gleich 50 bis 60 Teilnehmer und wir waren völlig überfordert», sagt Marino Galli lachend. Zum Glück fanden die ersten Abende im Pfadiheim statt. Da war die Pfadi selbst schnell zur Stelle und half mit. Bis zu vierzig Helfer brauchte es an einem Abend. Inzwischen ist der Treff ins «Tommasini» umgezogen, wo er zweimal wöchentlich von zehn bis zwanzig Teilnehmern besucht wird. Am 17. Februar wird nun im «Tommasini» gross gefeiert. Mit Diashow und Essen ab 19 Uhr und gleich drei Musik-Acts ab 21.30 Uhr: Zion Step, Foundation Rocker (DJ) und Holystic (DJ) geben sich die Ehre. (mik)