Routinemässig macht Ammerswil jeweils den Auftakt zu den Gemeindeversammlungen in der Region. Die Traktandenliste, welche Gemeindeammann Marianne Horner den 46 anwesenden von total 474 Stimmbürgern präsentierte, war äusserst knapp und nicht umstritten. Entsprechend kurz dauerte die Wintergmeind. Das vom Souverän diskussionslos bewilligte Budget 2019 sieht einen kleinen Gewinn von 10 325 Franken vor bei einem unveränderten Steuerfuss von 105 Prozent. Für bauliche Anpassungen im Bereich der laufenden umfassenden Sanierung der Kantonsstrasse (Lärmsanierung, Buswendeplatz) und der Sanierung des Strübi- und Krebsbaches sind 128 000 Franken budgetiert.
Aus dem Finanzausgleichfonds wird die Gemeinde vom Kanton im kommenden Jahr einen Betrag von 28 000 Franken erhalten. Hinzu kommen 36 000 Franken, welche zusätzlich entrichtet werden. Mit dieser Unterstützung sollen die Mehrbelastungen, welche Ammerswil durch die neue Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden erwachsen, etwas abgefedert werden. Der sogenannte Übergangsbeitrag wird bis ins Jahr 2021 entrichtet und nimmt jährlich um 25 Prozent ab.