Seengen
Am Seenger Christchindli-Märt musste die Wärme von innen kommen

Das Wetter sei zwar «saukalt», aber doch ideal, sagte am Samstagnachmittag ein Marktfahrer in Seengen. An fast 90 Ständen wurden allerhand angeboten, was im Hinblick auf die schnell nahenden Festtage als Geschenk verwendet werden kann.

Fritz Thut
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Zwischen den Ständen auf der Schulstrasse herrschte teilweise ein dichtes Gedränge.

Zwischen den Ständen auf der Schulstrasse herrschte teilweise ein dichtes Gedränge.

Die Rückkehr zum gewohnten Konzept ist bestens gelungen: Nachdem vor Jahresfrist wegen der Baustelle auf der Schulanlage alternative Lösungen gesucht werden mussten (und gefunden wurden), fand die 17. Auflage des Seenger Christchindli-Märts bei besten Bedingungen am «alten» Ort statt. Vereine, Kunsthandwerker, aber auch Schulklassen boten Selbstgebasteltes, Selbstgemachtes und Selbstgebackenes an. Und mussten nicht lange auf Kunden warten.

Mit dem Eindunkeln beim grössten Publikumsaufmarsch, wurde ein Durchkommen auf der für den Motorfahrzeugverkehr für einmal gesperrten Schulstrasse das Durchkommen sehr schwierig. Clever die «Frühaufsteher», die schon kurz nach dem Marktstart um 15 Uhr die Angebote noch in aller Ruhe bewundern konnten.

«Das Wetter ist für diesen Markt doch ideal; saukalt zwar, aber immerhin kein Niederschlag», hielt stellvertretend für viele ein Marktfahrer fest.

Den schlendernden Besuchern boten sich zusätzliche Aufwärmmöglichkeiten. Verschiedene Ess- und Getränkestände stillten kulinarische Gelüste aller Art: Wie immer besonders willkommen und begehrt der Glühwein des Jodlerklubs oder die live vor Ort ausgebackenen und mit Konfi gefüllten Berliner von Bäcker Max Hächler.

Am Stand des Damenturnvereins Boniswil konnten die Kinder Herz-Lebkuchen selbst verzieren. Als Geschenk für Weihnachten entstanden diese kleinen Kunstwerke wohl etwas zu früh, doch die Idee kann ja in ein paar Wochen wieder reaktiviert werden.

Der Chlausklöpf-Wettbewerb, das Kerzenziehen, die Märli- und Bastelfee, weihnachtliche Melodien eines Bläserensembles oder die Kirche als Oase der Ruhe ergänzten das Angebot an den Ständen weiter.

Für das ultimative Aufwärmen stand das wieder in der Mehrzweckhalle eingerichtete Märt-Beizli zur Verfügung.

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