Lenzburg
Am Chlausmärt sind die Ponys los

Die zweite Chlausmärt-Ausgabe unter der Regie von Marktchef Kurt Kaufmann wartet mit einigen Neuerungen auf.

Michael Küng
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Dieses Jahr können Kinder am Chlausmärt Ponys reiten. (Archiv)

Dieses Jahr können Kinder am Chlausmärt Ponys reiten. (Archiv)

LZB

Jeden zweiten Donnerstag im Dezember findet in Lenzburg mit dem Chlausmärt einer von zwei Jahrmärkten statt. Diesen Donnerstag ist es wieder so eit. Seit zwei Jahren ist Kurt Kaufmann der Marktchef. Die wichtigste Neuerung für die Kleinen: Das Karussell wird dieses Jahr durch Ponyreiten ersetzt. «Am Maimärt haben wir gesehen, wie beliebt Ponyreiten bei uns ist», sagt Kaufmann. Schwer ist die Entscheidung deshalb nicht gefallen. «Die Ponys sind viel attraktiver als das Karussell.»

Letztes Jahr gab es mehr Stände als nächsten Donnerstag. Doch mehr ist nicht immer besser: «Nach dem letzten Chlausmärt wollen wir dieses Jahr auf etwas weniger Markstände setzen. Dadurch können wir den zur Verfügung stehenden Platz mit grösseren und damit attraktiveren Ständen besetzen», sagt Kaufmann. Zu sehen wird es auf jeden Fall genug geben, denn auch mit dem diesjährigen Standkonzept werden es rund 152 Stände sein, die es zu besuchen gilt. Ergänzt wird der Markt durch Wettbewerbe in verschiedenen Geschäften der Stadt. Und nicht zuletzt wartet unter den Arkaden von 17 Uhr bis 19 Uhr der Samichlaus auf junge Besucherinnen und Besucher. Über ein Versli würde er sich freuen, kündet er an.

Keine Busse am Hypiplatz

Während desChlausmärts m kommenden Donnerstag wird die Haltestelle
Hypiplatz an den Gertrud-Villiger-Platz verschoben. Sonst ändert sich nichts,
alle Linien verkehren nach Fahrplan.

Für jedes Wetter gerüstet

Am Metzgplatz wird auch dieses Jahr die Gartenbahn Staufen einen Bähnlikurs aufbauen, dessen Besuch gratis ist. Auch wenn das Wetter bis zum Chlausmärt wechselhaft bleibt; fahren wird die Bahn sicher: «Wir haben eine kleine Steigung, für die wir bei Nässe allenfalls einen Wagen weniger anhängen werden und dann klappt das», sagt René Kömeter, Technischer Leiter der Gartenbahn Staufen. Die Elektrik der Züge sei gut geschützt. «Sollte es dennoch zuviel werden, können wir jederzeit auf eine Benzin-Lok ausweichen», sagt Kömeter.

RBL vorbereitet

Bereit sind auch die Regionalen Busbetriebe Lenzburg (RBL). «Wir werden die Lage aktuell beurteilen und je nach Andrang Busse doppelt fahren lassen», sagt Geschäftsführer René Bossard. Anlocken wird der Lenzburger «Grossanlass» laut Stadtbauamt erfahrungsgemäss 3000 bis 5000 Besucher.