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Altersheim Dankensberg wird saniert: Neu gibt es Zimmer mit Seesicht und Internet

Das Alters- und Pflegeheim Dankensberg in Beinwil am See wird saniert. Dabei entstehen zwei neue Gebäude.

Anja Suter
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Hans Schärer, Stiftungsratspräsident (links), und Thomas Gubler, Leiter der Baukommission.

Hans Schärer, Stiftungsratspräsident (links), und Thomas Gubler, Leiter der Baukommission.

Britta Gut

Die Rohbauten der beiden Gebäude der Stiftung Alters- und Pflegeheim Dankensberg stehen. Die Raumaufteilung im Innern zeigt heute schon die Seesicht, die einige der Bewohner bald haben werden. «Durch die Coronapandemie liegen wir im Zeitplan drei Monate zurück», sagt Thomas Gubler, Präsident der Baukommission der Stiftung Alters- und Pflegeheim Dankensberg. Seit Januar 2020 laufen die Bauarbeiten, alles während des laufenden Betriebes.

Auch hier gab es Coronafälle, wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer bestätigt. «Wir hatten die Lage innerhalb von drei bis vier Wochen aber wieder im Griff.» Im Dankensberg entstehen zwei Neubauten. Haus A und Haus B wurden komplett zurückgebaut. «Das Haus A war über 100 Jahre alt», sagt er. Zusätzlich seien die Zimmer in beiden Häusern relativ klein gewesen. «Das Haus A hatte zudem teilweise eine Etagendusche und verfügte über keinen Lift», so Hans Schärer.

Einige der Zimmer im Beinwiler «Dankensberg» werden Seesicht haben

Einige der Zimmer im Beinwiler «Dankensberg» werden Seesicht haben

Britta Gut

Alle neuen Zimmer haben WLAN-Internetzugang

Die 38 geplanten Zimmer in Haus A und Haus B werden zukünftig grösser sein und zudem über separate sanitäre Anlagen verfügen. Und auch im Dankensberg geht man mit der Zeit: «Die neuen Zimmer verfügen alle über WLAN», sagt Hans Schärer. Zudem werden mehrheitlich Einzelzimmer gebaut und nicht wie früher Doppelzimmer. «Die Wohnformen ändern sich ständig, also passen wir uns an», sagt er. Das Haus C, das im Jahr 1992 in Betrieb genommen wurde, bleibt mit seinen 14 Zimmern bestehen. Ebenso der Trakt mit den Alterswohnungen, der 12 Zimmer beherbergt.

Der Umbau ist eine Herausforderung, wie Thomas Gubler sagt: «Wir haben nicht von null angefangen, wir müssen alles an die bestehenden Gebäude anpassen.» Ursprünglich sei es geplant gewesen, die Häuser A und B nur zu sanieren. Beim Planen habe man jedoch gemerkt, dass dies kostentechnisch wenig Sinn macht, sagt er.

Umbau bei laufendem Betrieb: Eine Herausforderung

Die Bewohner der Häuser A und B sind während des Umbaus vorübergehend in einen neugebauten Block gezogen, der 300 Meter vom Dankensberg entfernt ist. «Die Bewohnerinnen und Bewohner haben den Umzug gut aufgenommen, das Wichtigste ist für sie die Geborgenheit», sagt Schärer. Darum habe man auch darauf geachtet, dass sie weiterhin vom selben Personal betreut werden. Der Umbau während des laufenden Betriebs bedeutet für das Alters- und Pflegeheim grossen Mehraufwand. Nebst dem Umzug von einigen Bewohnerinnen und Bewohnern wurde auch eine provisorische Küche angeschafft, da die alte im Haus A untergebracht waren. Und auch eine temporäre Heizung war vonnöten.

Der Umbau während des laufenden Betriebs hat aber auch einen Vorteil, wie Thomas Gubler sagt: «Die Stiftung Alters- und Pflegeheim Dankensberg ist der grösste Arbeitgeber in Beinwil am See. Durch den Umbau während des laufenden Betriebs konnten alle Arbeitsplätze erhalten werden.» Vorgesehen ist, dass die Bauarbeiten bis im Sommer beendet sein werden.