Lenzburg

Absolventen haben etwas Besonderes geleistet

Die drei besten Absolventen Nadja Chiapparelli, Deflorin Marin und Fabian Peter mit Rektor Ruedi Suter. rpa

Die drei besten Absolventen Nadja Chiapparelli, Deflorin Marin und Fabian Peter mit Rektor Ruedi Suter. rpa

Die Absolventen der technischen Berufsmatura wurden auf Schloss Lenzburg geehrt. Rektor Ruedi Suter bezeichnete die Absolventen als Elite und als Vorbilder. Und Lehrer John Barbezat wurde verabschiedet.

Nach dem beschwerlichen Aufstieg in hohen Absätzen und Schlips zum Schloss Lenzburg durften sich die Absolventen der technischen Berufsmatura im Rittersaal niederlassen. Am Mittwochabend verabschiedeten sie sich ein letztes Mal von der Berufsschule Lenzburg.

Rektor Ruedi Suter bezeichnete die Absolventen als Elite und als Vorbilder. «Elite bedeute nicht elitär, sondern etwas Besonderes zu leisten.»

Lehrer verabschiedet sich

Zu dieser Elite gehören 47 Absolventen. Anfänglich waren es 61 Lernende, von denen neun schon vor den Prüfungen ausgeschieden sind und fünf nicht bestanden haben. «Das bedeutet eine Erfolgsquote von 90 Prozent», sagte Tobias Widmer stolz. Er ist der Konrektor der Berufsschule Lenzburg und fieberte wahrlich mit den Absolventen mit.

Doch verabschiedeten sich nicht nur die Absolventen sondern auch John Barbezat. Er unterrichtete seit 1978 an der Berufsmaturitätsschule Lenzburg und seit 15 Jahren hat er die Schule zusätzlich geführt.

Nachdem er vor einem Jahr als Abteilungsleiter verabschiedet wurde, hatte er noch ein Jahr angehängt. Nun geht er mit dem Ende dieses Schuljahres definitiv in die Pension.

Die Elite der Elite

Nach mehreren Ansprachen durften dann die vier Klassen mit Notendurchschnitten von 4,7, 4,8 und 4,9 ihre Diplome entgegennehmen. Besondere Ehrung erhielten 6 Absolventen, die einen Notendurchschnitt von 5,3 respektive 5,4 erzielten – sozusagen die Elite der Elite (siehe Box).

Die diplomierte Chemielaborantin Linda Grossenbacher ist froh, hat sie die Lehrzeit hinter sich: «Es war streng.» Abgeschlossen hat sie mit einem Durchschnitt von 4,8. Dies feiert sie mit ihrer Familie bei einem feinen Essen.

Trotz den Anstrengungen wird sie mit einem Lächeln an die Lehrzeit zurück denken: «Das beste Ereignis in der Lehre war, dass ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin.»

Bei der Arbeit im Lehrgeschäft haben die beiden sich kennen gelernt. Jetzt geniesst Linda erstmal die Ferien. «Ich werde noch ein Jahr arbeiten und dann an die Fachhochschule gehen.» Was sie studieren will, weiss die 18-Jährige noch nicht.

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