Wildegg
Ab heute kann die moderne Schnitzeljagd rund ums Schloss Wildegg gebucht werden

Ab heute kann der Schloss-Foxtrail zur Wildegg gebucht werden. Dabei handelt es sich um eine Schnitzeljagd. Foxtrails sind kein Wettrennen, sondern ein Spass für die ganze Gruppe, hält der Geschäftsführer fest.

Fritz Thut
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Schloss Wildegg:

Schloss Wildegg:

Emanuel Freudiger

Welche geheime Schlosstüre kann man mit einem codierten Grashalm öffnen? Wo steht das Weinfass, dessen Inhalt eine Geheimbotschaft sichtbar macht?

Wie kann mithilfe von Leintüchern mit dem Nachbarschloss auf der andern Seite der Aare kommuniziert werden?

Solche und Dutzende weitere Fragen stellen sich den Teams, die ab heute den Schloss-Foxtrail zum Schloss Wildegg buchen.

Dabei handelt es sich um eine Schnitzeljagd mit teilweise modernen Techniken, bei der innerhalb von Gruppen Aufgaben gelöst, Fährten verfolgt und Posten gesucht werden müssen.

Erstmals ausserhalb von Städten

Die Firma Foxtrail besteht seit zehn Jahren. Sie hat ein erfolgreiches Freizeitangebot ausgeheckt, das bisher auf städtische Gebiete beschränkt war. Nach Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Thun und Zürich ist nun Wildegg die siebte Station.

Wie Foxtrail-Geschäftsführer Fredy Wiederkehr gestern bei der Medienorientierung ausführte, habe man nach der Anfrage von Museum Aargau und der Kantonalbank intern abklären müssen, ob man das Konzept in das Umfeld übertragen könne: «Was soll der Fuchs im Schloss? Funktioniert Foxtrail neben den andern Events?»

Alle Beteiligten haben die Herausforderungen angenommen und mit grossem Entwicklungsaufwand und zahllosen Absprachesitzungen zwischen dem Start am Bahnhof Wildegg und dem Schloss Wildegg einen geistig anspruchsvollen Postenlauf inszeniert, der innerhalb der Gruppen Dynamik und Kommunikation steigert. Die Investitionskosten betrugen 200 000 Franken.

Neue Besuchersegmente

«Foxtrails sind kein Wettrennen und keine Jagd, sondern ein Spass für die ganze Gruppe», hielt Wiederkehr fest. Und ihr Vergnügen hatten die Tester, die gestern und vorgestern Teile des Wildegg-Trails absolvieren konnten.

Deshalb ist Thomas Pauli als Direktor von Museum Aargau überzeugt, dass das neue Angebot zusätzliche Besucher in seine Institution bringen wird.

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