Seon

7,7 Millionen Franken: So schön sieht das geliftete Hallenbad Seon aus

Nach neun Monaten Bauzeit kann jetzt wieder im Seener Bad geschwommen werden.

Nach über 40 Jahren strahlt das Hallenbad Seon in neuem Glanz. Rund 7,7 Millionen Franken kostete die mehrmonatige Sanierung des Seener Bades. Bei der feierlichen Wiedereröffnung am vergangenen Sonntag hatten die Synchronschwimmerinnen der «Argovia Synchro» das Privileg als Erste das sanierte Hallenbad zu testen.

Das Interesse der Bevölkerung am neuen Bad war erwartungsgemäss gross. Hunderte kamen am Sonntag nach Seon. Auch der Regierungsrat und Aargauer Sportminister Alex Hürzeler war zu Gast. Als Sportminister könne er nur applaudieren und danken, wenn er die momentane Sanierungswelle von Hallenbädern im Kanton sehe, sagte Hürzeler.

«Vor fast genau einem Jahr hielt ich eine Rede bei der Eröffnung des Hallenbades in Menziken nach dessen Sanierung.» Auch in Spreitenbach und Entfelden werde saniert, «und heute feiern wir hier in Seon den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten – das freut mich.» Den zukünftigen Besuchern des Bades wünschte der Regierungsrat «jede Menge Spass am Nass».

Unter der Woche ab 11 Uhr geöffnet

Mit Sarah Meister aus Lenzburg hat das sanierte Hallenbad eine neue Betriebsleiterin erhalten, die das Bad wie ihre Westentasche kennt. «Ich selbst habe einen Grossteil meiner Freizeit in diesem Hallenbad verbracht, auch alle meine Kinder haben hier schwimmen gelernt», so die 46-Jährige.

Das Hallenbad Seon ist unter der Woche ab elf Uhr morgens geöffnet. Zuvor finden private Kurse und Unterricht verschiedener Schulklassen aus der Region statt. Mit der Auslastung ist Meister zufrieden: «Die Wasserflächen sind bereits jetzt gut vermietet, auch viele Schulen haben sich für den Unterricht bei uns angemeldet. Wir haben jedoch noch freie Kapazität», so die Betriebsleiterin.

Eine neue Rutsche und ein höherer Wasserspiegel

Die drei Badmeister hatten gestern am offiziellen Eröffnungstag alle Hände voll zu tun. So galt es neue Jahresabonnemente auszustellen, die letztjährigen umzuschreiben, damit sie wieder benutzt werden können. Zeitgleich überwachten Roger Fuchs, Daniel Scheibler, Andreas Dal Molin die ersten Gäste im Bad.

Für die Besucher gibt es viel zu entdecken. Im Untergeschoss entstand ein neuer Saunabereich mit einer finnischen- und einer Bio-Sauna. Auch ein Tauchbecken und ein Ruhebereich sind vorhanden.

Im Bereich des Nichtschwimmerbeckens sticht vor allem die neue Rutsche ins Auge. Anstelle des alten einfachen Modelles gleitet nun eine rote Schlange ins Wasser. Roger Fuchs verrät derweil ein weniger auffälliges Detail zum Schwimmerbecken. «Durch die Anpassung der Beckenkrone ist das Becken nicht grösser, aber tiefer. Der Wasserpegel hat sich um 22 Zentimeter erhöht.»

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