«33 Jahre und 5 Monate.» Geri Huber weiss genau, wie lange er im Dienst der Gemeinde Hallwil stand, wenn er offiziell Ende August in Pension geht. Die offizielle Verabschiedung durch den Gesamtgemeinderat und die andern Gemeindeangestellten fand für den Bauamtsleiter jetzt statt; er muss noch ein paar Ferienwochen beziehen.

Ein Allrounder

Huber schätzte die Arbeit auf der Gemeinde. Seine Vielseitigkeit konnte er vorher bereits als Betriebselektriker in einer Giesserei in Wildegg beweisen. Im Gegensatz zu seiner vorgängigen Stelle war er in Hallwil jedoch meist draussen aktiv, was seinem Naturell besser entgegenkommt: «Wo sieht man schon am Morgen bei Arbeitsbeginn ein Reh?», fragt er.

Den Kontakt mit der Bevölkerung schätzte er, und besonders stolz ist Huber auf das Lob für die in Hallwil jeweils besonders saubere Schneeräumung: «Das hat mich immer aufgestellt.» Verschiedene Chefs hat er in der langen Zeit in Diensten der Gemeinde erlebt. Probleme gab es keine ernsthaften: «Es war schön, von allen akzeptiert zu sein.»

Fünfte Reise auf die Galapagos

Langeweile kommt bei Geri Huber auch nach der Pensionierung keine auf. Er wird seiner Ehefrau Ruth vermehrt bei der weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Schildkrötenstation helfen. Zudem: «Jetzt habe ich mehr Zeit für meine Hobbys Fotografieren, Schiessen und vor allem Reisen.»

Bereits für den November ist einer längerer Trip geplant: Zum fünften Mal geht es da auf die vor Südamerika gelegene Insel Galapagos. Dort gibt es besonders grosse Schildkröten.