Beinwil am See

23 «Dankensberg»-Bewohner ziehen um

Barbara Rutishauser (Leitung Pflegedienst, v.l.), Hans Schärer (Präsident der Stiftung Dankensberg) und Monika Zimmermann (Institutionsleitung) vor dem Mehrfamilienhaus.sga

Barbara Rutishauser (Leitung Pflegedienst, v.l.), Hans Schärer (Präsident der Stiftung Dankensberg) und Monika Zimmermann (Institutionsleitung) vor dem Mehrfamilienhaus.sga

Die Stiftung Dankensberg ersetzt zwei ihrer Häuser mit einem Neubau. Deshalb ziehen einige Bewohner vorübergehend in ein Mehrfamilienhaus.

«Ich bin sprachlos», sagt eine Bewohnerin des Alters- und Pflegeheims Dankensberg, als sie sich in ihrem künftigen Zuhause umsieht. «Ich freue mich aufs Zügeln», ergänzt sie strahlend. Mit 22 weiteren Bewohnern aus den Häusern A und B zieht sie in der ersten Aprilwoche in das neue Mehrfamilienhaus, das sich etwa 200 Meter entfernt befindet. Denn: Im Juli fahren die Bagger auf, die beiden Häuser werden abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

«Ursprünglich wollten wir etappenweise bauen und das Haus B nur renovieren», sagt Hans Schärer, Präsident der Stiftung Dankensberg. Aus Kostengründen habe sich die Stiftung aber entschieden, auch das Haus B abzureissen, gleichzeitig mit dem Haus A. «So können wir die Bauzeit von vier auf zwei Jahre reduzieren.»

Dass die Stiftung mit dem Mehrfamilienhaus an der Hofmattstrasse so nah am Altersheim gleich ein komplettes Haus mieten konnte, sein ein Glücksfall, sagt Hans Schärer. Hätte die Stiftung Container als Wohnprovisorium aufstellen müssen, wäre das etwa doppelt so teuer gewesen. Für die Betriebsbewilligung mussten die sieben Wohnungen für 350 000 Franken zuerst etwas angepasst werden. «Wir mussten beispielsweise Rauchmelder und Rufanlagen installieren oder Trennwände einbauen.»

Heute verfügt das Alters- und Pflegeheim über 54 Betten. Doch hat es noch immer viele Doppelzimmer, die schwierig zu besetzen sind – und einige Zimmer haben kein eigenes Badzimmer. Das ändert sich mit dem Neubau: Es entstehen 36 Einzelzimmer mit eigenen Nasszellen. Kostenpunkt: 14 Millionen Franken. Obwohl das neue Gebäude deutlich grösser ist, wird die Bettenanzahl mit neu zwischen 54 und 59 Betten nur leicht erhöht. Es geht vor allem darum, den «Dankensberg» zu modernisieren.

Anfang April ziehen die Bewohner innerhalb von drei Tagen um. Angehörige oder Betreuer helfen ihnen beim Packen. «Die meisten freuen sich auf den Umzug», sagt Pflegedienstleiterin Barbara Rutishauser.

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