Umzug
227 Vögel verlassen das Schloss Wildegg

Die Stiftung Schloss Wildegg will, dass die Voliere tierschutzverträglich ist. Deshalb wurde heute der Grossteil der Vögel aus dem überbelegten Gehege abtransportiert. Vorübergehend kommen sie in Rheinfelden unter.

Marco Wölfli
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Mit Netzen werden die Vögel eingefangen
21 Bilder
Dann werden sie mit der Hand in ihre Transportboxen gesteckt
Fester Griff
.. aber vorsichtig.
Die Vögle werden im Transportkarton gezügelt
Dann gehts mit dem Auto nach Rheinfelden ins vorübergehende Zuhause
Dort werden sie wieder freigelassen
Die neue Voliere scheint den Vögeln zu gefallen
Vögel in Reih und Glied
Vögel in der Voliere beim Schloss Wildegg müssen umziehen

Mit Netzen werden die Vögel eingefangen

Tele M1

Aus rund 300 Vögeln sind noch etwas mehr als 50 geworden. Die Voliere auf Schloss Wildegg war schon seit Längerem hoffnungslos überfüllt. Verschärft wurde die Situation durch rund 40 Jungvögel, die seit Herbst dazu gekommen sind. Das akute Platzproblem wurde nun heute Morgen entschärft. Tierarzt Peter Sandmeier, Vogelhändler Jean Bertin und Sandra Sieber vom kantonalen Veterinärdienst fingen in der Voliere 227 Vögel ein.

Mit Fangnetzen ausgerüstet, mussten sie die Sittiche, Agaporniden und Zwergaras einzeln einfangen und in Kisten verstauen. Eine mühselige Arbeit, die auf den Händen der drei Fänger viele Bissspuren von den gestressten Vögeln hinterliess. Nach der Fangaktion wurden die Vögel nach Rheinfelden transportiert. Dort organsierte ihnen Jean Bertin in einer Voliere ein neues Zuhause, das gross genug ist. Das Ziel ist allerdings die Vögel nach und nach an andere Volieren abzugeben. Einige Interessenten gebe es schon, sagte Bertin.

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