Aus rund 300 Vögeln sind noch etwas mehr als 50 geworden. Die Voliere auf Schloss Wildegg war schon seit Längerem hoffnungslos überfüllt. Verschärft wurde die Situation durch rund 40 Jungvögel, die seit Herbst dazu gekommen sind. Das akute Platzproblem wurde nun heute Morgen entschärft. Tierarzt Peter Sandmeier, Vogelhändler Jean Bertin und Sandra Sieber vom kantonalen Veterinärdienst fingen in der Voliere 227 Vögel ein.

Die Vögel von Schloss Wildegg ziehen um

Die Vögel von Schloss Wildegg ziehen um

Mit Fangnetzen ausgerüstet, mussten sie die Sittiche, Agaporniden und Zwergaras einzeln einfangen und in Kisten verstauen. Eine mühselige Arbeit, die auf den Händen der drei Fänger viele Bissspuren von den gestressten Vögeln hinterliess. Nach der Fangaktion wurden die Vögel nach Rheinfelden transportiert. Dort organsierte ihnen Jean Bertin in einer Voliere ein neues Zuhause, das gross genug ist. Das Ziel ist allerdings die Vögel nach und nach an andere Volieren abzugeben. Einige Interessenten gebe es schon, sagte Bertin.