Anfangs August segelte die 14-Jährige Natascha Rast für die Schweiz über das Schwarze Meer in Bulgarien. An den Europameisterschaften holte sie überraschend eine Silbermedaille. «Ich wusste, dass nicht mehr viele Punkte für eine Medaille fehlen» sagt die Vize-Europameisterin gegenüber Tele M1. «Ich habe alles gegeben und bin so gut gesegelt wie möglich.» Gerechnet habe sie etwa mit dem vierten oder fünften Rang. Sie schafft aber mehr: Von den 261 Segerinnen aus 43 Länder wird sie zweite. 

Damit schreibt sie Geschichte: Noch nie hat eine Schweizerin an einer Optimisten-EM ein besseres Resultat erzielt. Dafür hat sie hart trainiert, schon von klein auf opfert sie jede freie Minute für den Sport. Es gefalle ihr, alleine mit der Kraft des Windes vorwärts zu kommen, und dass man draussen in der Natur sei, berichtet sie.

Mit ihrem Europa-Vizemeistertitel schliesst die 14-Jährige ihre Optimisten-Karriere ab, und steigt auf die nächst grössere Segelklasse um. «Mein Ziel ist es, eines Tages an den Olympischen Spielen teilzunehmen, und dort möglichst gut abzuschneiden.» (kob)