Ständeratswahlen AG
Kurt Schmid hat sich «insgeheim mehr erhofft»

Für ihn ging die Rechnung hinten und vorne nicht auf: CVP-Kandidat Kurt Schmid landete deutlich hinter dem Grünen Geri Müller und blieb damit klar unter den eigenen Erwartungen.

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«Insgeheim habe ich mir schon mehr erhofft», gab er zu. Und zu diesem Zeitpunkt stand erst das Ergebnis der Ständeratswahl fest, das CVP-Debakel bei den Nationalratswahlen kannte man noch nicht. Von verschiedenen Seiten war spekuliert worden, die CVP könnte einen Sitz verlieren, Gewerbepräsident Kurt Schmid aber womöglich die Bisherige Esther Egger überflügeln und in den Nationalrat einziehen.

Dass es so herauskommen würde, damit hat man kaum gerechnet. Dass man sich da für den zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen bei der CVP vorderhand noch alle Optionen offen halten will, klingt schon beinahe etwas anmassend

Vom Wahlkampf 2007 her habe man zwar gewusst, dass es schwer ist, einen Ständeratswahlkampf zu führen, wenn der Kandidat nicht schon als Nationalrat bekannt ist, so CVP-Präsident Franz Hollinger. «Wir versuchten das mit einer kantonal sehr bekannten Persönlichkeit zu kompensieren und müssen nun ernüchtert feststellen, dass das nicht möglich ist.» (mou)

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