Kehrichtverwerter treiben die Kooperation voran

Verantwortliche in Buchs und Turgi wollen noch dieses Jahr einen Vorschlag zur Zusammenarbeit präsentieren.

Merken
Drucken
Teilen

Kehricht Die Abklärungen für eine Kooperation der Kehrichtverbrennungs-Anlagen Buchs und Turgi neigen sich dem Ende zu. Unter dem Titel «KVAargau» suchen die Verantwortlichen seit Frühling 2018 einen Weg, die Anlagen unter einem gemeinsamen Dach zu betreiben. Sie wollen den Vorständen der Gemeindeverbände Region Baden-Brugg und Region Aar­au-Lenzburg noch dieses Jahr einen Vorschlag unterbreiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Abgeordnetenversammlungen der Verbände werden wegen der Coronavirus-Pandemie erst im Herbst wieder tagen.

Schon klar ist, dass beide Standorte über 2030 hinaus bestehen bleiben. In Buchs steigt die Verwertungskapazität auf 150000 Jahrestonnen Abfall, in Turgi sinkt sie auf 90000 Tonnen. Buchs hat letztes Jahr 131000 Tonnen Müll verwertet, Turgi 120000. Die Anlage in Turgi muss komplett erneuert werden, weil sie 2030 ihr Lebensende erreicht. Aus umweltrechtlichen Gründen sei nur ein kleinerer Ersatzneubau möglich. «Die Abklärungen zeigten, dass ein solcher aus ökonomischen und ökologischen Gründen trotzdem Sinn macht», steht in der Mitteilung weiter. (az)