Wildtierkorridor

Zwei Unterführungen für Aargauer Wildtiere

Ein Hirsch auf der Strasse wurde der Autolenkerin zum Verhängnis (Symbolbild)

Ein Hirsch auf der Strasse wurde der Autolenkerin zum Verhängnis (Symbolbild)

Auf der SBB-Strecke Rupperswil-Aarau verbreitert die SBB ihre beiden Unterführungen, um Hirsch und Co. einen Wildtierkorridor zu ermöglichen. Es handelt sich um die letzte noch nciht überbaute Siedlungsfläche, die den Tieren eine Wanderung erlaubt.

Die Unterführungen bestehen heute aus zwei unterschiedlichen Teilen. Bei der alten Doppelspur ist die Unterführung vier Meter breit. In den 90-er Jahren wurde die Bahnlinie auf vier Spuren ausgebaut. Die Erweiterungen sind für Wildtiere bereits genügend breit. Bei der Unterführung Surhard II beträgt die Breite 15 Meter, bei Surhard III 12 Meter. Das Gelände wird modelliert, Magerwiesen und Hecken werden gepflanzt sowie Ast- und Steinhaufen platziert. Weil der Wildwechsel ohne Störfaktoren am besten funktioniert, wird die Unterführung Suhrhard II zukünftig nur noch für Wildtiere offen sein. Der südliche Verbindungsweg zwischen den beiden Unterführungen, der parallel zu den Gleisen verläuft, wird aufgehoben.


Die neuen Unterführungsbauwerke werden in Baugruben neben den Gleisen ohne Störung des Bahnbetriebs vorfabriziert. An zwei verlängerten Wochenenden an Ostern und Pfingsten 2013 wird der Verkehr auf den zwei betroffenen Gleisen unterbrochen. Im Anschluss daran werden bis im Herbst die Umgebungsgestaltungen ausgeführt.

Weitere Informationen zum Projekt und den Bauarbeiten finden sich unter: www.sbb.ch/wildtierkorridor

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