Am Samstagnachmittag ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung eines Passanten ein, wonach er bei Aarburg in der Aare zwei an eine Leine gebundene tote Hunde festgestellt habe. Diese befänden sich zirka 3 Meter vom Ufer entfernt im Wasser.

Zur Klärung des Sachverhalts rückte die Regionalpolizei Zofingen vor Ort aus. Die ausgerückte Patrouille konnte die Meldung verifizieren. Sie stellte zwei tote Hunde im Wasser fest. Zur Bergung der Tiere wurde die Feuerwehr als Unterstützung aufgeboten.

Strafuntersuchung eingeleitet

Zur Fallübernahme rückte die Kantonspolizei Aargau aus. Umgehend wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Halterin der Hunde konnte rasch ermittelt werden. Die Polizei nahm in der Folge am gleichen Abend den Ehemann der Halterin, einen 36-jährigen Portugiesen aus der Region vorläufig fest.

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete sogleich eine Strafuntersuchung wegen
Tierquälerei. Die beiden Hunde im Alter von zirka 3 und 7 Jahren waren mit einer Metallstange beschwert und dürften qualvoll ertrunken sein.

Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar und Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft wird beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Anordnung von Untersuchungshaft stellen.

Um welche Hunderassen es sich bei den beiden ertränkten Hunden handelt, teilt die Kantonspolizei auf Anfrage der az aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit. «Es gilt, nun die genauen Hintergründe der Tat zu ermitteln. Dabei möchten wir uns nicht zu sehr in die Karten blicken lassen», so Roland Pfister von der Kantonspolizei Aargau. Der Mediensprecher verrät nur so viel: Es handelt sich um kleinere Hunde.