Bildung
Zu wenig Lohn: Schon jeder achte Aargauer Lehrer hat die Lohnklage unterschrieben

Die Aargauer Lehrerinnen und Lehrer der Volksschulen verdienen zu wenig. Dieser Meinung ist der Aargauer Lehrerverband ALV. Der Verband hat deshalb eine Lohnklage lanciert, die mittlerweile über 1200 Lehrer unterschrieben haben.

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Die Lehrer setzen sich für mehr Lohn ein (Symbolbild)

Die Lehrer setzen sich für mehr Lohn ein (Symbolbild)

Die Aargauer Lehrer sind der Meinung, dass sie zu wenig verdienen würden und lancierten kurzum eine Lohnklage. So liege der Startlohn eines Verwaltungsangestellten des Kantons Aargau bei rund 84'000 Franken. Ein Primarlehrer fängt mit einem Lohn von rund 70'000 Franken an. Dies sei zu wenig und unfair, so der ALV. Denn auch die Primarlehrer seien bei der Aargauer Verwaltung angestellt.

Anfang März unterstützten lediglich gegen 160 Lehrer die Klage. Doch in der Zwischenzeit haben über 1200 Aargauer Lehrer die Lohnklage unterschrieben, wie das Regionaljournal berichtet. Der Aargau beschäftigt an den Volksschulen 9440 Lehrpersonen (Stand Ende März 2013). Damit unterstützt schon jeder achte Aargauer Lehrer die Lohnklage des Verbandes.

Bis zu 70 Millionen Franken Mehrkosten

Mehr Lohn bedeutet mehr Ausgaben für den Kanton: Rund 50 bis 70 Millionen Franken müsste der Kanton den Lehrpersonen mehr bezahlen, schätzt der Verband.

Das ist für den Kanton jedoch keine Option. Nun streiten sich Kanton und Verband vor Personalrekursgericht weiter über die Forderungen der Lehrer. (az)