Limmattalbahn
Zu wenig finanzielle Unterstützung vom Bund für die Limmattalbahn

Die Kantone Aargau und Zürich haben gemeinsam ein grenzüberschreitendes Agglomerationsprogramm erarbeitet. Schlüsselprojekt ist die Limmattalbahn. Der Bund hat allerdings die finanzielle Unterstützung dafür nur teilweise in Aussicht gestellt.

Merken
Drucken
Teilen
So soll die Limmattalbahn dereinst aussehen. zvg

So soll die Limmattalbahn dereinst aussehen. zvg

Der Bund hat in seiner Vernehmlassungsbotschaft zum Bundesbeschluss über die Freigabe der Mittel ab 2015 für das Programm Agglomerationsverkehr das Limmattal als eines der dynamischsten Entwicklungsgebiete im Grossraum Zürich anerkannt.

Für das Schlüsselprojekt Limmattalbahn hat der Bund aber nur teilweise die finanziellen Mittel vorgesehen. Dies widerspricht der dynamischen Entwicklung im Limmattal und dem aktuellen Planungsstand, der für die gesamte Strecke von Zürich Altstetten bis Killwangen einheitlich hoch ist.

Nur mit einer Realisierung des Gesamtprojekts lassen sich die hohen Zielsetzungen bezüglich der Raumentwicklung und des Modal Splits im Limmattal umsetzen.

Die Beurteilung der Limmattalbahn durch den Bund ist für die beiden zuständigen Regierungsräte Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zürich, und Stephan Attiger, Baudirektor des Kantons Aargau, inakzeptabel.

Sie fordern deshalb, dass der Bund das Gesamtprojekt in die höchste Priorität einstuft. «Die Umsetzung eines Schlüsselvorhabens wie die Limmattalbahn ist ohne die finanzielle Unterstützung des Bundes gemäss Agglomerationsprogrammen für die Kantone alleine schwierig», heisst es in einem gemeinsam verfassten Schreiben.

Im Rahmen der Vernehmlassung werden die Kantone Zürich und Aargau mit aller Kraft versuchen, den Bund von der hohen Priorität der Limmattalbahn als Gesamtprojekt von Altstetten bis Killwangen zu überzeugen. (ahu)