Das Thutstadt-OK von «schweiz.bewegt» überzeugte auch in diesem Jahr mit einem attraktiven Bewegungsangebot und baute damit eine Brücke zur Erfolgsgeschichte des Vorjahres. Auch profitierte der Organisator in der «schweiz.bewegt»-Woche von einem relativ guten Wetterverlauf (nur die Night Skate Tour vom Freitag musste verschoben werden).

Erfreulichen Zulauf hatte demzufolge die täglich von 9 bis 20 Uhr offenstehende Registrier- und Anlaufstelle beim Gemeindeschulhaus. Das mag mit ein Grund für die wiederum beeindruckende Teilnehmerdichte gewesen sein.

Gehen wir davon aus, dass im Vorjahr in 10 Tagen 6780 Startende mit 12 644 Stunden (1264 Tagesschnitt) im 5-Jahres-Vergleich ein Rekordergebnis einfuhren, so kann sich das auf 8 Tage verkürzte 2013er-Ergebnis des 6. Jahres mit 4567 Startenden und 9495 Bewegungsstunden (1187 Tagesschnitt) wahrhaftig sehen lassen.

Den Bewegungs-Nerv getroffen

Was die erzielten Ergebnisse und die breit gestreute Aktivitätenstruktur angeht, so erhält man den Eindruck, dass in Zofingen auf der «Auf zum Bewegen»-Schiene die richtigen Signale gesetzt wurden. Ob zu Fuss, auf Skates, dem Velo oder beim Bewältigen eines Geschicklichkeitsparcours, sei es im Umgang mit dem Ball oder beim Besuch eines Vereins-Schnuppertrainings; der Bewegungs-Hunger konnte überall gestillt werden.

Einige Beispiele sollen zeigen, dass alle Teilnehmer in der Region Zofingen auf ihre Rechnung kamen. Obenaus schwang der UBS-Kids-Cup mit 398 Junioren, auf den Inlineskates bewegten sich 117 Startende, die Walking-Gruppe war mit 54 Laufbegeisterten unterwegs und bei der Pro Senectute gaben sich 63 Velofahrende die Ehre.

Gut angekommen sind auch die erstmals angebotenen Familien-Plauschtage mit Grillmöglichkeit. Im Weiteren profitierten die Zofinger Organisatoren von der regionalen Vernetzung.
Spannend ging es beim Duell zwischen Zofingen und Aarau zu und her.

Mit einem Sondereffort startete Aarau am 1. Mai in die Bewegungs-woche: 5339 Bewegungsstunden liessen Zofingen mit nur 614 Stunden aufhorchen. Doch die Thutstädter nahmen die Herausforderung an und starteten in den Folgetagen mit Stundenzahlen über tausend die Aufholjagd.

Am zweitletzten Tag, dem 7. Mai, kam es zur Wende. Das Duell kippte dank dem Tagesergebnis von 1825 Zofinger Stunden und dem 7-Tage-Total von 8220 Zofinger gegenüber 7442 Aarauer Bewegungsstunden in Richtung Westaargau. Der Rest war danach nur noch Beigabe.

Zofingen entschied am Ende das Duell mit 9495 Stunden gegen Aarau mit 8476 Stunden für sich.

Was die Erfahrung lehrt

In weiser Voraussicht stattete Aaraus OK-Präsident Kurt Röthlisberger dem Zofinger Komitee am letzten Tag einen Besuch ab. Schliesslich kann Zofingen auf eine sechsjährige Erfahrung bauen, derweil Aarau erstmals bei «schweiz.bewegt» dabei war.