Wahlen 2015
Zehn Aargauer Kandidaten wollen in den Ständerat einziehen

Jetzt ist es definitiv: Um die zwei Ständeratssitze bewerben sich im Aargau zehn Kandidatinnen und Kandidaten.

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Blick in den Ständeratssaal im Bundeshaus in Bern (Archiv)

Blick in den Ständeratssaal im Bundeshaus in Bern (Archiv)

Keystone

Gestern um 12 Uhr ist die Anmeldefrist für die Ständeratswahlen vom 18. Oktober abgelaufen. Grosse Überraschungen gab es nicht mehr. Zu den bereits bekannten Kandidaturen kommt jene von Samuel Schmid für die Sozial-Liberale Bewegung hinzu. Damit sind zehn Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen um die zwei Ständeratssitze.

Für die SP tritt die bisherige Ständerätin Pascale Bruderer wieder an. Den frei werdenden Sitz von Christine Egerszegi will die FDP mit Nationalrat Philipp Müller verteidigen, Präsident der FDP Schweiz. Für die SVP steigt Nationalrat Hansjörg Knecht ins Rennen, für die CVP Nationalrätin Ruth Humbel.

In diesem Quartett dürfte die Wahl entschieden werden. Für die Kandidaten und Kandidatinnen der kleineren Parteien dient die Teilnahme an den Ständeratswahlen mehr dem Zweck, den Nationalrats-Wahlkampf zu beflügeln.

Für die Grünen tritt Irène Kälin an, Co-Präsidentin der Grossratsfraktion, für die EVP Lilian Studer, ebenfalls Präsidentin der Grossratsfraktion. In die Ständeratswahlen steigen weiter die Nationalräte Beat Flach (GLP) und Bernhard Guhl (BDP).
Der zehnte im Bunde der Ständeratskandidaten ist der krasse Aussenseiter Pius Lischer: Er bekleidet bisher kein politisches Amt, hat es mit seinen diversen Kandidaturen für die verschiedensten Ämter mittlerweile aber zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad gebracht.

Im ersten Wahlgang der Ständeratswahlen können alle Stimmberechtigten des Kantons gültige Stimmen erhalten. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird am 22. November durchgeführt.

Richterwahl in Baden

Gleichzeitig mit den National- und Ständeratswahlen findet im Bezirk Baden die Wahl zur Besetzung des Amts einer Gerichtspräsidentin oder eines Gerichtspräsidenten statt. Im ersten Wahlgang am 14. Juni hatte niemand das absolute Mehr erreicht. Bis zum Ablauf der Anmeldefrist für den zweiten Wahlgang sind zwei Kandidaturen eingegangen: die von Daniel Peyer (Baden, CVP) und Natalie Sax, (Zufikon, parteilos). Gültige Stimmen können nur die erwähnten offiziellen Kandidierenden erhalten. Dabei gilt das relative Mehr. Gewählt ist also, wer am meisten Stimmen auf sich vereinigt. (az)