Bau-Kartell
Zehn Aargauer Baufirmen akzeptieren Millionenbusse der Weko nicht

Das Bundesverwaltungsgericht muss sich mit den Kartellabsprachen bei Bau-Offerten von Aargauer Baufirmen beschäftigen. Zehn Baufirmen haben die von der Wettbewerbskommission (WEKO) verhängten Bussen weiter gezogen.

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10 von 17 gebüssten Baufirmen rekurieren gegen den Entscheid (Symbolbild).

10 von 17 gebüssten Baufirmen rekurieren gegen den Entscheid (Symbolbild).

Keystone

Die WEKO hatte 17 Firmen zu Bussen von insgesamt 4 Millionen Franken verdonnert.

Zehn Parteien hätten die WEKO-Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht mit einer Beschwerde angefochten, hält der Aargauer Regierungsrat in am Freitag veröffentlichten Stellungnahmen zu zwei Parlamentsvorstössen fest.

Das grosse angelegte Kartell betraf 109 private und öffentliche Vergabeverfahren in den Jahren 2006 bis 2009. Die Unternehmen vereinbarten gemäss WEKO unter sich, wer mit welchen Beträgen Offerten einreichte. Damit teilten sie Bauprojekte und Kunden untereinander auf. (rsn/sda)

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