SP Aargau

Yvonne Feri zu Regierungsratswahl: «Dieter Egli hätte wohl die grössten Wahlchancen»

Yvonne Feri tritt nicht mehr an, Dieter Egli hat seinen Entscheid noch nicht kommuniziert.

Yvonne Feri tritt nicht mehr an, Dieter Egli hat seinen Entscheid noch nicht kommuniziert.

Die Aargauer SP-Nationalrätin Yvonne Feri will nicht mehr Regierungsrätin werden. Die grössten Chancen schreibt sie Fraktionspräsident Dieter Egli zu.

Von den fünf Regierungsräten tritt dieses Jahr nur Urs Hofmann (SP) zurück. Jetzt geht es um die Nachfolge. Mit der Aarauer Stadträtin Franziska Graf und dem ehemaligen Parteipräsidenten Marco Hardmeier, ebenfalls aus Aarau, stehen bisher zwei Interessierte bereit.

Yvonne Feri will nicht mehr antreten, das sagte sie bereits im Januar gegenüber der az. «Ich konzentriere mich jetzt auf den Nationalrat, meine Firma und die Stiftung Kinderschutz Schweiz», gab sie an. Feri war im Herbst 2019 für die SP für den freigewordenen Sitz angetreten und im zweiten Wahlgang knapp Jean-Pierre Gallati (SVP) unterlegen – wie bereits 2016, als sie, ebenfalls im zweiten Wahlgang, gegenüber der inzwischen zurückgetretenen Franziska Roth 10'000 Stimmen weniger holte.

«Jetzt geht es um unseren Sitz und da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass unser Kandidat gewählt wird», erklärt sie nun gegenüber TeleM1. Trotzdem habe sie sich gegen eine Kandidatur entschieden. Ihr sei wichtig gewesen, dass die SP eine Auswahl an Kandidaten habe. Und das sei nun der Fall. 

Die Meldefrist läuft noch bis Ende Woche. Der 49-jährige SP-Fraktionspräsident Dieter Egli wäre ein Kandidat, hat sich bisher aber noch nicht entschieden. Er tue sich schwer mit einem Entscheid angesichts des Anspruchs der Partei, eine Frau in die Regierung zu bringen, sagte er im Februar gegenüber der az.

Yvonne Feri kandidiert kein drittes Mal für Regierungsrat

Yvonne Feri kandidiert kein drittes Mal für Regierungsrat

Aargauer SP-Nationalrätin Yvonne Feri tritt kein weiteres Mal an und kandidiert nicht für die Aargauer Regierungsratswahlen.

Yvonne Feri gibt sich gegenüber TeleM1 überzeugt, dass Egli viele Stimmen holen würde – Frauenfrage hin oder her. Er hätte die grösste Chance, weil er als Fraktionspräsident bekannt sei. Egli, aber auch Marco Hardmeier kenne man gut. Franziska Graf sei die am wenigsten bekannte Kandidatin. Sie persönlich habe noch keinen Favoriten oder Favoritin, sagt Yvonne Feri.

Offenbar hatten Hardmeier und Graf am Samstag ihre Hearings in der Findungskommission. Wer für die SP zu den Regierungsratswahlen antritt, entscheidet sich am SP-Parteitag vom 25. April. Dann erfolgt die Nominierung. (ldu)

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