Die ehemalige St. Galler Nationalrätin Margrit Kessler (GLP) tritt Ende Jahr vom Präsidium der Stiftung SPO Patientenschutz zurück. Wer ihre Nachfolge übernehmen wird, ist offen. Gesucht wird nach einer Person aus der Politik.

Die ehemalige GLP-Nationalrätin Margrit Kessler gibt das Präsidium der Stiftung SPO Patientenschutz ab. (Archivbild)

Die ehemalige GLP-Nationalrätin Margrit Kessler gibt das Präsidium der Stiftung SPO Patientenschutz ab. (Archivbild)

Gemäss Insidern kristallisiert sich laut «SonntagsBlick» die frühere Aargauer Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli als Kronfavoritin heraus. Darauf angesprochen, sagte sie der Zeitung: «Das wäre eine spannende Aufgabe.» Noch sei aber nichts spruchreif oder entschieden.

Hochuli war während ihrer Zeit als Aargauer Regierungsrätin Vorsteherin des Departements «Gesundheit und Soziales». Ende 2016 trat sie aus der Exekutive zurück.

Kessler: seit 1996 beim Patientenschutz

Sie gehe altershalber und wolle die Organisation in jüngere Hände geben, sagte die heute 68-jährige Margrit Kessler gestern der Nachrichtenagentur sda. Wer ihre Nachfolge übernimmt, ist offen. Ihre Nachfolge müsse nicht aktiv in der Politik sein, aber wissen «wie die Politik funktioniert».

Kessler war von 2011 bis zu ihrer Abwahl 2015 Nationalrätin. Im Namen der Stiftung äusserte sie sich regelmässig zu aktuellen Themen der Gesundheitspolitik. Sie arbeitet seit 1996 für die Stiftung Patientenschutz, die ihren Sitz in Zürich hat. Seit 1999 ist sie Präsidentin der Organisation. (mku/sda)

Bilder des Abschieds von Susanne Hochuli als Regierungsrätin: