Ruanda-Aktion

«Wir spenden mit Freude und Dankbarkeit»: Lesen Sie hier die Echos von Spenderinnen und Spendern

Am Mittwochabend endet die Weihnachts-Sammelaktion der AZ Medien für Ruanda.

20 Frauen und Männer arbeiten in der Spendenzentrale der Sammelaktion der AZ Medien für das Hilfswerk Margrit Fuchs Ruanda, nehmen telefonisch oder per Mail eintreffende Bestellungen entgegen und wickeln den Versand von Kärtchen und Einzahlungsscheinen ab.

Und sie tun dies mit grosser Freude. Denn sie dürfen immer wieder Komplimente und Dankesworte für ihre Tätigkeit und das Wirken des Hilfswerks entgegennehmen. Ein paar Auszüge aus Mails: «Ich freue mich jedes Jahr auf diese Spendenaktion und spende mit viel Herz. Vielen Dank an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer und der AZ, dass sie es ermöglichen, dass alles Geld ans Hilfswerk und die Bedürftigen weitergeleitet wird. Dankbar sein für unser gutes Leben in der Schweiz ist schön, aber spenden ist noch viel schöner.»

Ruanda: Wahrhaftige Freudentänze

Ruanda: Wahrhaftige Freudentänze

In der ersten Szene: Empfang von tanzenden Müttern beim Besuch der Kantine in Kumukenke, wo die bedürftigsten Kinder nicht nur dreimal pro Woche eine warme Mahlzeit erhalten, sondern auch ihre Mütter angewiesen werden, wie sie etwa Gemüse und Früchte anpflanzen und so für eine bessere Ernährung ihrer Kinder sorgen können. Das zweite Video zeigt die Einweihung der neuen Schule in Kabuga im Bezirk Kamonyi. Über 500 begeisterte Schüler und Schülerinnen tanzen und singen zusammen mit ihren Lehrern zur Begrüssung der Besucher aus der Schweiz.

Oder: «Herzlichen Dank für die Durchführung dieser Spendenaktion! Es ist wunderbar, zu wissen, dass mit den Spenden den Notleidenden direkt geholfen wird. Gerne spende ich dieses Jahr 2400 Franken für vier Kühe.» Und ein drittes Echo: «Es ist schön, zu wissen, dass wirklich all das Gespendete dahin kommt, wo es auch benötigt wird, und nichts abgezwackt wird. Bei so vielen Organisationen ist das leider nicht so.»

Rührende Beweggründe

Hin und wieder werden Beweggründe für die Spende angeführt, so als Dank für eine gelungene Operation, für die Heilung von einer schlimmen Krankheit, für eine gut verlaufene Geburt, für den 40. Hochzeitstag. Auch humorvolle Erlebnisse fehlen nicht. So hörte ein Enkelkind, dass das Grossmami am Telefon zwei Geisslein bestellte, worauf es sich sehr freute in der Meinung, es erhalte sie als Geschenk …

Das Künstler-Ehepaar Leisinger aus Malans schuf als Kunstobjekt zwei Geissen und erzielte damit einen Erlös von 7000 Franken. Eine betagte Frau schrieb aus dem Altersheim einen Brief: Sie habe zwar nicht viel Geld, möchte aber zwei Hühner an eine arme Familie spenden, und zwar «eierlegende Hühner, keine Poulets für die Pfanne!»

Kleine wie grosse Beiträge durften und dürfen entgegengenommen werden. So überwies eine auf dem Mutschellen wohnhafte Frau 30 000 Franken für die dringendsten Aktivitäten des Hilfswerks, eine Frau aus Langendorf SO 5000 Franken, aufgeteilt auf Kinderhilfe, Viehverteilung und Schulgelder. Eine Technik-Firma aus Baden-Dättwil legte fest: «3600 Franken für die berufliche Ausbildung Jugendlicher und eine Kuh».

Eine Stimme aus Aarau: «Ich wirkte drei Jahre beruflich in Kigali und spende aus Überzeugung Schulgeld.» Und eine letzte Stimme aus der Leserschaft: «Ich danke auch dem Helferteam in Ruanda, welches unsere Spenden an Ort für die Notleidenden einsetzt.»

Wir vom OK dieser Spendenaktion wie auch namens des Hilfswerks Margrit Fuchs möchten unsrerseits allen Spenderinnen und Spendern für ihre grossartige Unterstützung von Herzen danken. Morgen Mittwoch nehmen wir mit Freude die letzten Spendenanmeldungen entgegen. «Nachzüglerspenden» bleiben aber möglich.

Stand: 11.12.2019

603'695 Franken

SO KÖNNEN SIE SPENDEN
Die traditionelle Weihnachts-Sammelaktion der CH Media für das Hilfswerk Margrit Fuchs Ruanda beginnt heute Mittwoch, 27. November, und dauert bis Mittwoch, 11. Dezember.

Ihre Spende können Sie folgenden Zwecken widmen:

  • Kinderhilfe: Betreuung eines Waisenkindes oder Kindes aus ärmsten Familien 150 Franken für ein Jahr, 75 Franken für ein halbes Jahr.
  • Schulgeld: Schulbesuch eines Kindes 200 Franken für ein Jahr, 100 Franken für ein halbes Jahr (gegenüber den Vorjahren musste der Betrag etwas erhöht werden).
  • Vieh: Milchgeiss 80 Franken, Schwein 50 Franken, Kuh 600 Franken (auch ein Anteilbetrag ist möglich).
  • Weitere Zweckbestimungen: Beliebiger Betrag für vielseite Nothilfe, Kinderheim, berufliche Ausbildung Jugendlicher, Mütterstation, mittellose Spitalpatienten, Kleinkredite, Solarpanels, Krankenkassen-Beiträge für mittellose Familien u.a.m.

Spendemeldungen bitte an:

  • Telefon: 058 200 50 25 (werktags 08.00-12.00 und 13.30-17.00 Uhr)
  • E-Mail: ruanda@chmedia.ch
  • Spendemeldungen bitte an:Nach Bestellungseingang schickt das OK den Spenderinnen und Spendern einen Einzahlungsschein mit in Ruanda gefertigten Weihnachtskärtchen zu.
  • Die Spenden sind in allen Kantonen bei den Steuern abzugsberechtigt. Das OK dieser Sammelaktion und der Stiftungsrat verschicken aus finanziellen und administrativen Gründen keine Spendenbestätigung; bitte dem Steuerformular den Beleg der Post- oder Banküberweisung beilegen.

  • Direktüberweisungen sind wie folgt möglich:
  • Stiftung Hilfswerk Margrit Fuchs Ruanda, 5210 Windisch
  • Bankverbindung Konto/IBAN:
  • CH42 8069 0000 0022 2228 0
  • Raiffeisenbank Wasserschloss, 5412 Gebenstorf
  • Bankenclearing-Nr. 80690
  • Post-Konto der Bank: 50-4158-4
  • Auch bei Direktüberweisung bitte die Spende der Spendenzentrale melden, damit die Bestellungen detailliert nach Ruanda übermittelt werden können.

Jede Spende fliesst ungeschmälert nach Ruanda


Da in der Schweiz keine Kosten für Administration und Organisation anfallen und der Stiftungsrat sowie das Helferteam ehrenamtlich arbeiten, kommt jeder Franken vollumfänglich den Notleidenden in den Distrikten Muhanga/Gitarama, Kamonyi und Nyamagabe zugute. Der Bund hat die Aufsicht über das Hilfswerk und die Stiftung inne.
  • Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Hilfswerk-Infos: www.ruanda.ch

Die Mitglieder des Stiftungsrates


Dr. Regula Gloor, Hettiswil BE, Präsidentin; Edgar Zimmermann, Windisch, Vizepräsident; Peter Vismara, Windisch, Kassier; Katia Röthlin, Dättwil, Barbara Willi, Burgdorf, Caroline Wanner, Würenlos. Controller: Markus Stoffel, Dällikon.
Geleitworte

Geleitworte zur Jubiläums-Sammelaktion 2013

Bundesrätin Doris Leuthard

Nicht die Summe des Vermögens oder die Zahl der Titel messen den Wert eines Menschen – es sind seine Taten. Margit Fuchs war ein solch wertvoller Mensch; mutig, hilfsbereit, engagiert. Und all jene tun Wertvolles, die für ihr Hilfswerk direkt in Ruanda oder mit ihrem Beitrag aus der Schweiz zu Gunsten der Mittellosen mit anpacken. Getreu nach einem der Leitsätze von Margrit Fuchs – „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ (Matthäus 7, 20) – können auch wir Gutes tun, damit für die Menschen in Ruanda Gutes getan werden kann.

Micheline Calmy-Rey, alt Bundesrätin

Ich habe Margrit Fuchs zuerst im Bundeshaus in Bern kennengelernt, dann habe ich sie erneut getroffen, als ich 2007 auf einem offiziellem Besuch in Ruanda war. Ich bewunderte diese Frau, die sich für elternlose Kinder engagierte. Sie ermöglichte den Bau von Schulen und Geburtshäusern, sie hat Waisenhäuser erichtet. Ihr ganzes Leben hat sie Ruanda und seinen Kindern gewidmet. Waisenmutter war sie, was für ein Ehrenname! Heute wird ihr Werk weitergeführt und braucht ihre Spende!

Peter Wanner, Verleger

Margrit Fuchs hat Grossartiges geleistet und ich freue mich, dass Ihr Projekt auf professioneller Basis erfolgreich weitergeführt wird. Bei Spendenaktionen zugunsten von Projekten der Entwicklungshilfe frage ich mich immer: Kommt das Geld hoffentlich in die rechten Hände? Bei der Ruanda-Sammelaktion muss ich mich nicht fragen, denn da habe ich das Vertrauen, dass die wirklich Bedürftigen davon profitieren. Die Aargauer Zeitung und früher das Badener Tagblatt haben von Anfang an dieses Projekt tatkräftig unterstützt – dank der Solidarität ihrer Leserinnen und Leser. Seit Jahren beteiligen sich inzwischen auch die Limmattaler Zeitung, Solothurner Zeitung, das Grenchner Tagblatt, die bz Basel und bz Basellandschaftliche Zeitung mit ihrer Leserschaft an der Weihnachtssammlung und ermöglichen damit zusätzliche Hilfeleistungen in einem der ärmsten Länder.

Alphonse Muinyenntwari, Gouverneur Südprovinz Ruanda

Anlässlich des Besuchs der Stiftungsratspräsidentin Regula Gloor im Oktober in Ruanda fand ein Treffen mit dem Gouverneur der Südprovinz, Alphonse Munyenntwari, statt. Die Südprovinz umfasst eine Bevölkerung von rund 2 Millionen und besteht aus acht Distrikten, darunter Gitarama. Der Gouverneur äusserste dabei seine hohe Anerkennung für die vielfältigen Aktivitäten des Hilfswerkes. Da die Armutsbekämpfung ein wichtiges Ziel der Regierung ist, trage das Hilfswerk wesentlich dazu bei, diese Ziele in seiner Provinz schneller und besser umzusetzen, so durch den Bau neuer Schulhäuser, die Unterstützung der Schüler und Studierenden mit Schulgeldern sowie die Verteilung von Vieh an die arme Bevölkerung. „Für diese Hilfe bin ich der Stiftung und somit den Spendern in der Schweiz äusserst dankbar. Ich hoffe sehr, dass diese Aktivitäten auch in Zukunft fortgesetzt werden, denn sie sind für die arme Bevölkerung von sehr grosser Wichtigkeit.“

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