Coronakrise

«Wir kämpfen ums Überleben» – Aargauer Taxifahrer können nicht auf Unterstützung des Bundes zählen

Keine Corona-Unterstützung für Taxifahrer

Keine Corona-Unterstützung für Taxifahrer

Die Leute bleiben zuhause, Partys finden keine mehr statt und die Restaurants schliessen früher. Für Taxiunternehmer sieht es im Moment düster aus. Trotzdem gilt die Branche nicht als Härtefall. Taxifahrerinnen wie Karin Schnyder müssen um ihre Existenz bangen.

Die Aargauer Taxiunternehmen bekommen die Coronakrise mit voller Wucht zu spüren. Die Fahrgäste bleiben aus, ebenso die grossen Gelder des Bundes. Wie zwei Unternehmer mit dem Schicksal umgehen.

Die Taxometer laufen nur noch selten, die Fahrgäste bleiben aus und die Taxifahrer fallen zwischen Stuhl und Bank. Sie zählen weder zur Reise- noch zur Eventbranche und werden deshalb vom Bund in der Coronakrise nicht unterstützt. Gemäss dem Bund gehören sie nicht zu den sogenannten Härtefällen. Die Taxiunternehmer können deshalb nur Kurzarbeit anmelden und den Coronaerwerbsersatz über die Ausgleichskasse beziehen, mehr aber nicht.

«Dann steht der Konkurs bevor»

«Wir kämpfen ums Überleben, wir haben alle Reserven aufgebraucht. Wenn wir kein Geld vom Bund erhalten, dann steht der Konkurs bevor», sagt Karin Schnyder, Geschäftsführerin der Taxi Enzian GmbH gegenüber Tele M1.

Dennoch sagt das Aargauer Konkursamt dem Regionalfernsehsender, dass es im Vergleich zum November des vergangenen Jahres nicht mehr Konkursanmeldungen von Taxibetrieben gebe. (cri)

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