Schwyz - Aargau
Wilde Verfolgungsjagd endet im Aargau

Eine Frau hat sich gestern Abend ein Rennen mit Patrouillen der Kantonspolizei Schwyz und Zug geliefert. Erst ein künstlicher Stau bei der Autobahnausfahrt Lenzburg konnte die Fahrerin stoppen. Sie wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

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Erst ein künstlicher Stau vermöchte die Frau zu stoppen.

Erst ein künstlicher Stau vermöchte die Frau zu stoppen.

Walter Schwager

Als es der Polizei gestern um 19 Uhr endlich gelang, die Frau in Lenzburg anzuhalten, schoss sie zwei Reifen des Fahrzeugs platt und zerschoss eine Scheibe. Damit sollte die Frau am Weiterfahren gehindert werden und die kilometerlange Verfolgungsjagd endlich ein Ende finden.

Zuvor hatten Patrouillen der Kantonspolizei Schwyz und Zug erfolglos versucht, die mutmasslich psychisch angeschlagene Lenkerin zum Stoppen zu bewegen. Diesen setzte «trotz Einsatz der besonderen Warnvorrichtungen durch die Patrouillen ihre Fahrt unter teilweiser Missachtungen der Verkehrsregeln und trotz der widrigen Witterungsverhältnissen durch die Kanton Schwyz, Zug und Zürich in den Kanton Aargau fort», heisst es in einer Mitteilung der Aargauer Oberstaatsanwaltschaft.

Untersuchung läuft

Die Lenkerin wurde durch den Amtsarzt in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat die Untersuchung der Verfolgungsfahrt und des Schusswaffengebrauchs durch die beteiligten Polizeikräfte aufgenommen. (ldu)

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