Ferienbeginn

Wie schütze ich mich vor Einbrechern? Die Polizei gibt Tipps

Die Kantonspolizei gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützt. (Symbolbild)

Die Kantonspolizei gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützt. (Symbolbild)

Wertsachen gestohlen, die Einrichtung ist beschädigt und es herrscht ein riesen Chaos. So will niemand seine Wohung antreffen, wenn er aus seinen Sommerferien zurück kehrt. Die Kantonspolizei gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.

Die gute Nachricht: «Die Kantonspolizei Aargau stellt fest, dass die Anzahl verübter Einbrüche im Wohnbereich seit Monaten deutlich tiefer als im Vorjahr ist.» Das schreibt das Korps am Wochenende in einer Medienmitteilung zum Beginn der Aargauer Sommerferien. Der Rückgang der Einbruchsdelikte sei ein Trend, den man schon 2015 «als positive Entwicklung» habe beobachten können.

Die schlechte Nachricht: Trotzdem werden auf dem Aargauer Kantonsgebiet pro Kalenderwoche zehn bis zwanzig Einbruchs- oder Einschleichdiebstähle in Wohnungen und Häuser gemeldet. Die Tätergruppierungen seien meistens Kriminaltouristen aus Osteuropa – und oft auch während des Tages aktiv. «In einigen Fällen wurde ihnen auch das Vorgehen vereinfacht, da Haus- oder Wohnungstüren nicht verschlossen waren», erklärt die Kantonspolizei.

Jetzt, während der warmen Sommertage, müsse deshalb besonders wachsam sein, wer Türen der Temperaturen wegen unverschlossen lasse: «Die Kantonspolizei ersucht um erhöhte Aufmerksamkeit und bittet, verdächtige Wahrnehmungen umgehend dem Polizeinotruf 117 zu melden.»

Die Tipps der Kantonspolizei

  1. Beim Weggehen Fenster und Türen schliessen.
  2. Abends Fenster- und Rollläden schliessen und auf der Innenseite verriegeln.
  3. Keine Schlüssel hinterlegen (Fussmatte, Milchkasten). Keine Hinweise auf Abwesenheit machen durch Notiz an der Haustüre oder Mitteilung auf dem Telefonbeantworter.
  4. Anwesenheit signalisieren. Zum Beispiel indem man das Licht an eine Zeitschaltuhr koppelt. Abwesenheit der Nachbarschaft mitteilen und sie bitten den Briefkasten zu leeren.
  5. Nur wenig Bargeld und Schmuck zu Hause aufbewahren. Wertsachen im Tresor- oder Kundenschliessfach bei der Bank hinterlegen.
  6. Fremde im Quartier ansprechen.
  7. Verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei melden. (rio/fvo)

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