Wettersituation
Weitere Regenfälle sind angekündigt: Äusserste Vorsicht entlang fliessender Aargauer Gewässer

Die Polizei warnt aufgrund der viel Wasser führenden Fliessgewässer davor, sie zu befahren oder gar darin zu baden.

Mathias Küng
Merken
Drucken
Teilen
Die Aare in Aarau führt viel Wasser.

Die Aare in Aarau führt viel Wasser.

Cynthia Mira

Die Gewässer im Aargau führen nach den intensiven Regenfällen der vergangenen Wochen sehr viel Wasser. Die Kantonspolizei rät dringend davon ab, fliessende Gewässer zu befahren oder darin zu baden. Auch am Wasser ist infolge der starken Strömung und des Schwemmmaterials Vorsicht geboten.

Aare, Reuss, Limmat, Rhein: Mässige Gefahr

Gemäss Naturgefahrenbulletin des Bundes gilt für die Reuss bis am Dienstag, 14. Juli eine mässige Hochwassergefahr (Stufe 2), und zwar von der Mündung der Kleinen Emme bis zur Mündung in die Aare. Das gilt genauso für die Limmat ab Zürichsee bis zur Mündung in die Aare im Wasserschloss, und zum Dritten für die Aare selbst, und zwar vom Bielersee bis zur Mündung in den Rhein. Für den Rhein galt am Sonntagabend vom Bodensee bis Koblenz geringe Hochwassergefahr. Doch ab Koblenz, wo die Aare in den Rhein fliesst, bis Basel gilt die Gefahrenstufe 2, ebenfalls mal bis 14. Juli. Weitere Regenfälle sind angekündigt.

Was heisst eigentlich Gefahrenstufe 2?

Bei dieser Wasserführung sind lokale Ausuferungen (das Wasser verlässt das Bachbett) und Überflutungen unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen. In Ausnahmefällen sind lokal Überflutungen von Strassenunterführungen, Tiefgaragen und Kellerräumen möglich.

Laufenburg: Fischerboot geriet in Not

Am Sonntagmorgen gerieten drei Fischer auf dem Rhein in Notlage. Kurz vor halb zehn Uhr ging die Meldung bei der Kantonspolizei Aargau ein, wonach drei Personen mit ihrem Boot auf dem Rhein bei Laufenburg in Notlage geraten seien, da die Strömung für den Motor zu stark war. Die Betroffenen konnten das Boot selbst und mit Unterstützung der Feuerwehr Laufenburg mit Seilen so sichern, dass sie nicht abgetrieben wurden.

Aufgrund des steilen Ufers konnten sie das Boot nicht eigenständig verlassen. Zur Rettung wurden durch die Polizei Baden-Württemberg Rettungskräfte der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und der Feuerwehr Laufenburg DE aufgeboten. Diese konnten die drei Männer kurz nach 10 Uhr retten. Verletzt wurde niemand.