Initiative
Wer seit 2 Jahren im Aargau wohnt, soll Anrecht auf Arbeit haben

Die Sozial-Liberale Bewegung (SLB) lanciert im Aargau eine Volksinitiative. Sie verlangt, dass alle Schweizerinnen und Schweizer sowie Niedergelassene, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton wohnen, ein Recht auf Arbeit haben sollen.

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Mit einer Initiative «Arbeit fördern - KMU stärken» wolle die Partei im Kanton Aargau die Vollbeschäftigung fördern, schreibt deren Präsident Samuel Schmid. Die Arbeitsplatzgarantie soll in der Verfassung verankert werden.

«Es gibt im Kanton genug Arbeit, aber die Strukturen sind falsch», erklärt Schmid gegen Radio Argovia. Genau hier möchte er ansetzen. Von der Initiative würden der Staat und Firmen gleichemassen proftieren, glaubt der SLB-Präsident. Der Staat würde finanziell entlastet, weil der die Folgen von Arbeitslosigkeit nicht mehr zu tragen hätte.

Steuerliche Anreize

Die Arbeitgeber sollen vom Staat im Gegenzug bei der Bereitstellung und Erhaltung von Arbeitsplätzen finanziell unterstützt werden. «Das können steuerliche oder finanzielle Anreize sein», erklärt Schmid.

Die Initiative sieht auch vor, dass die Förderung der beruflichen Eingliederung von Menschen in unvorteilhaften Situationen gefördert wird.

In den nächsten Tagen wird die SLB die Initiative beim Kanton anmelden und mit der Unterschriftensammlung beginnen. Die SLB hat dann ein Jahr Zeit, die notwendigen 3000 Unterschriften zu sammeln. (rsn)

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