Dreikönigstag
«Wenn ich König wäre...»: Das wünschen sich Aargauerinnen und Aargauer

Eine Luftseilbahn auf den Heitern, eine Poststelle in Wiliberg oder einen kinderfreien Tag für Mütter – das würden Aargauerinnen und Aargauer anordnen, wenn sie für einen Tag Monarchen wären. Neben mehr Gerechtigkeit und Service public wünschen sich die befragten Personen ein aktives, fröhliches Zusammenleben. Klicken Sie sich durch die Galerie!

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Dreikönigstag-Umfrage
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René Aerni (60), Moosleerau: «Würde Fusion von Leerau anordnen» «Ich würde als eine meiner ersten Amtshandlungen bestimmen, dass Kirchleerau und Moosleerau sofort fusionieren müssen. Wir leben zwar gut hier, aber eine Fusion würde schon alleine dem Bauamt nur Vorteile bringen. So müssten zum Beispiel nicht alle Geräte und Maschinen doppelt gekauft werden, dafür könnte man sie aber zum halben Preis gekauft doppelt nutzen.» (tiz)
Marcel Banz (46), Brittnau: «Neuer Nationalfeiertag und mehr Arbeitsplätze» «Ich würde meinen Geburtstag zum Nationalfeiertag erklären und den Zehnten wieder einführen. Ernsthaft: Ich würde hier mehr Arbeitsplätze schaffen, damit die Menschen aus der Region weniger pendeln müssen. Als Vater würde ich zudem dafür sorgen, dass nicht überall die Schulstandorte zusammengelegt werden. So soll es etwa die Oberstufe in Brittnau auch in zehn Jahren noch geben.» (CKI)
Heinz Wölfli (60), Reitnau: «Einmal im Dorf einkaufen, ohne bezahlen zu müssen» «Ganz klar würde ich bestimmen, dass nicht nur in Reitnau, sondern auf der ganzen Welt mehr Gerechtigkeit herrschen muss. Als weitere Verfügung würde ich festlegen, dass alle in Reitnau lebenden Personen einmal im Jahr in den verschiedenen Dorfläden einkaufen können, ohne bezahlen zu müssen.» (tiz)
Martin Wilhelm (39), Safenwil: «Obligatorischer Freitag am Geburtstag» «Als König würde ich sofort festlegen, dass alle Safenwilerinnen und Safenwiler an ihrem Geburtstag einen bezahlten, obligatorischen Freitag bekommen. Zudem würde ich verfügen, dass alle Ehemänner viel mehr Zeit für ihre Familien bekommen. Ansonsten bin ich rundum glücklich und zufrieden.» (tiz)
Sara Knüsel (37), Rothrist: «Den 6. Januar zum Feiertag ernennen» «Damit alle Menschen im Bezirk Zofingen einen freien Tag geniessen könnten, würde ich den heutigen Dreikönigstag zu einem offiziellen Feiertag ernennen. Zudem würde ich in alle Haushaltungen eine Packung des neuen Rivella Mango verschicken, das wir in Kürze lancieren werden.» (kf)
Nadja Christen (39), Brittnau: «Jeder und jede soll ausschlafen können» «Ein riesiges Fest auf dem Thutplatz würde ich organisieren – damit alle Menschen aus der Region auf das neue Jahr anstossen könnten. Weiter sorgte ich dafür, dass jeder und jede tags darauf ausschlafen könnte. Ferner wäre es mein Ziel, dass es allen Leuten gleich gut geht und die Ungerechtigkeit aufhört. Aber ich werde ja nie Königin werden.» (rzu)
Manuela Loosli (25), Attelwil: «Beim Gratis-Essen Probleme lösen» «Als Königin würde ich einen Tag pro Jahr einführen, an dem alle Gäste in der ‹Schmiedstube› auf Kosten des Staates essen und trinken könnten, so viel sie können und mögen. An diesem Tag wäre zudem Freinacht angesagt. Das wäre wichtig, damit die Leute miteinander sprechen, Probleme diskutieren und dabei Lösungen finden, die für alle passen.» (tiz)
Max Haller (56), Staffelbach: «Jeder Zweite müsste in einem Dorfverein mitmachen» «Keine Frage, was ich als König zuerst ändern würde: Ab sofort müsste wieder ein Restaurant in Staffelbach geöffnet werden. Als weiteren Schritt würde ich verfügen, dass mindestens jeder 2. Staffelbacher in einem der Dorfvereine mitmacht. So hätten die Vereine wieder genug Leute und das Dorfleben würde bestimmt um einiges aktiver und attraktiver.» (tiz)
Edi Bürgler (52), Safenwil: «Alle Handys für einen Tag ausschalten» «Ich wäre ein guter König. Aber eigentlich möchte ich keiner sein, da ich eher der Macher als der Aufseher bin. Aber wenn, dann gäbe ich allen einen Tag frei. Gerade weil in der Wirtschaft immer alles sofort erledigt werden muss. Ich mag es nicht, wenn Leute unnötig gestresst werden. Ich würde auch die Handys für einen Tag ausschalten lassen. So müsste man sich wieder gegenseitig in die Augen schauen, um zu kommunizieren.» (rzu)
Noemi Ruprecht (18), Bottenwil: «Bus muss öfters nach Bottenwil fahren» «Da ich im Moment noch nicht Auto fahre, bin ich auf den Bus angewiesen. Dieser fährt aber leider nur jede Stunde. Gerade jetzt bei Schnee ist das nicht immer einfach. Also würde ich als Königin bestimmen, dass der Bus mehrmals fährt und nicht den Umweg übers Mühlethal macht. Auch am Abend sollte es mehr Verbindungen geben, damit wir Bottenwiler nicht sozusagen von der Umwelt abgeschnitten sind.» (tiz)
Hanspeter Grädel (76), Wiliberg: «Die Post muss zurück auf den Wiliberg kommen» «Als König würde ich sofort bestimmen, dass wir auf dem Wiliberg wieder eine Poststelle bekommen und dass das Postauto wieder zu uns fährt. Einmal angenommen, man nimmt mir den Fahrausweis, ich wäre wie viele andere auf dem Wiliberg verloren. Ohne die öffentlichen Verkehrsmittel fallen wir ins letzte Jahrhundert zurück, wo mich meine Mutter als Kind noch zu Fuss nach Reiden schickte, um ein Brot zu kaufen.» (tiz)
Robert Urben (57), Zofingen: «Sicherheit für die Bevölkerung verbessern» «Ich würde zuerst den armen Menschen Geld geben, damit sie sich auch einmal etwas leisten können. Auch für die Sicherheit der Menschen würde ich etwas tun: So würde ich zum Beispiel veranlassen, dass auf öffentlichen Plätzen, in Einkaufszentren und in Bussen und Zügen mehr Videotechnik eingesetzt wird, um Straftaten zu verhindern oder schneller aufzuklären. Selber würde ich gerne einmal verreisen wollen.» (CKI)
Ruedi Hunziker (64), Kölliken: «Unser Dorf soll die nächsten vier Jahre von Jungen geführt werden» «Nur einen Tag Dorfkönig sein, bringt nichts. Ich würde aber verfügen, dass der Gemeinderat radikal verjüngt wird. Unser Dorf soll die nächsten vier Jahre von Jungen geführt werden. Maximal 25-jährig sollten sie sein. Davon verspreche ich mir frischen Wind, Dynamik und neue Ideen. Es wäre interessant zu sehen, wie das Fazit nach vier Jahren ausfallen würde.» (tiz)
Stefanie Hunziker (19), Kirchleerau «Würde das Freizeitangebot in Kirchleerau ausbauen» «Als junger Mensch wird man in Kirchleerau nicht gerade mit Angeboten für die Freizeitgestaltung überhäuft. Ich würde dies als Erstes ändern. Als Königin würde ich zudem Frieden verfügen, nicht nur für Kirchleerau, sondern für die ganze Welt. Ich weiss jedoch , dass dies Wunschdenken ist.» (tiz)
Monica Haldemann (50), Murgenthal «Einen kinderfreien Tag für alle Mütter» «Als Königin würde ich dafür sorgen, dass alle Mütter in der Region Zofingen einen freien Tag einlegen könnten. Als Mutter muss man ständig funktionieren und für die Familie da sein. Deshalb hätten meiner Meinung nach alle Mütter einen Tag verdient, an dem sie abschalten und das tun könnten, worauf sie Lust haben.» (kf)
Jeannette Bertschi (57), Uerkheim: «Würde die Schulden der Gemeinde begleichen» «Mal angenommen, ich wäre Königin, dann wäre ich ja auch mehrfache Millionärin. Mit dem Geld würde ich die Schulden der Gemeinde übernehmen. Zugleich würde ich aber auch bestimmen, dass sich die verschiedenen Parteien vor einer Gemeindeversammlung am runden Tisch treffen, um miteinander zu reden. Das Reden miteinander würde ich so oder so festlegen, denn es gibt ohne diese Gespräche einfach zu viele Missverständnisse.» (tiz)

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Zofinger Tagblatt

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