Volksschule

Weniger Schüler und dafür mehr Lehrer im Aargau

18 Kinder auf eine Klasse an Aargauer Volksschulen

18 Kinder auf eine Klasse an Aargauer Volksschulen

In Aargauer Schulklassen sassen im vergangenen Schuljahr durchschnittlich 17,7 Kinder. Damit bleibt die durchschnittliche Klassengrösse gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil. Konstant gestiegen ist in den letzten Jahren hingegen die Zahl der Lehrer.

Zwischen 1986 und 1996 ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Aargau stark angestiegen. Seit 1997 ist eine rückläufige Tendenz feststellbar. Auch im Jahr 2011 war dies nicht anders. Im September 2011 wurden an der öffentlichen Volksschule - inklusive Kindergarten - 70'898 Lernende gezählt. Das sind 392 weniger als ein Jahr zuvor und gar 6500 weniger als im Jahr 2000, wie aus der aktuellen Schulstatistik hervorgeht.

Dem gegenüber stieg die Anzahl der Lehrkräfte in den vergangenen Jahren stetig an. Im vergangenen Schuljahr waren 7890 Personen an der Aargauer Volksschule oder im Kindergarten beschäftigt. Für die Zunahme der Lehrkräfte verantwortlich sind unter anderem die Erhöhung der Wochenstundenzahl der Schüler, die heilpädagogische Förderung und die Zusatzlektionen für sozial erheblich belastete Schulen.

Klassengrösse hängt von Schultyp ab

Die Klassengrösse wird stark geprägt vom Schultyp. So umfasst der Kindergarten im Schnitt 17,3 Kinder, eine Primarschulklasse 18,6 Kinder. Gegenüber der Primarschule fallen die Unterschiede in der Oberstufe deutlicher aus.

In der Bezirksschule zählt eine Klasse im Mittel 21,4 Schülerinnen und Schüler; in der Sekundarschule 17,7 Lernende und in der Realschule 13,8 Lernende.

Die statistischen Daten zeigen, dass sich die Klassengrössen im Laufe der letzten fünf Jahren für die einzelnen Schulstufen nur geringfügig geändert haben. Die Klasse einer Primarschule zählt heute im Mittel zwei Personen weniger als im Schuljahr 2006/07. (cfü)

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