Weltuntergang

Weltuntergang: Aargauer Märlitante schreibt Gedichte für alle Fälle

Der Weltuntergang: Reaktionen im Aargau

Der Weltuntergang: Reaktionen im Aargau

Für den 21. Dezember 2012 war laut Maya-Kalender der Weltuntergang angekündigt. Bis jetzt tat sich nichts. Die Aargauer zeigten sich allgemein sorglos. Zur Beruhigung hat Märlitante Eva Furter für alle Fälle Weltuntergangs-Gedichte geschrieben.

Die Aargauer Märlitante Eva Furter schreibt Gedichte über den Weltuntergang. Sie selber glaube zwar nicht an den Weltuntergang. «Aber dann dachte ich, ich mache ein Gedicht über den Untergang, das schön ist», sagt sie Tele M1. Damit will sie den Leuten die Angst nehmen.

Ihre Mühen sind wohl nicht nötig. Die Aargauer scheinen nicht sonderlich beeindruckt oder ängstlich wegen des Weltunterganges zu sein. Das zeigt eine Strassenumfrage von Tele M1. «Wir glauben nicht an den Weltuntergang, wir glauben an Christus», heisst es beispielsweise. Ein anderer meint, er würde nächstens mit dem Rauchen aufhören, falls die Welt tatsächlich unterginge.

Hilfs-Hotline läuft heiss

Ein bisschen anders sieht es bei der evangelischen Infostelle aus. Seit Tagen laufen dort die Telefonleitungen heiss. Aus diesem Grund hat Georg Schmid von der evangelischen Infostelle die «Hotline 2012» eingerichtet, für Menschen, die wegen des bevorstehenden Weltunterganges suizidgefährdet sind. Schmid ist besorgt, in der Vergangenheit habe es Fälle gegegeben, wo sich Menschen das Leben genommen haben, weil sie am Weltuntergangstermin einen Aufstieg in höhere Dimensionen erwarteten. Als dies nicht passierte, nahmen sie sich das Leben.

Für das nächste Jahr sind übrigens bereits wieder neue apokalyptische Prophezeihungen im Umlauf. (msu)

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