Stein-Säckingen
Weltenbummler schmuggelt 60'000 Euro aus der Schweiz

Ein US-Firmeninhaber deutscher Abstammung wurde am Zollamt Bad-Säckingen von Zöllnern beim Geldschmuggel erwischt. Er war mit seiner Ehefrau auf einer Weltreise. In ihrer Handtasche wurde das Geld gefunden, von dem der Mann angeblich nichts wusste.

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Zoll Stein-Säckingen (Symbolbild)

Zoll Stein-Säckingen (Symbolbild)

Das aus der Schweiz ausreisende Ehepaar erregte die Aufmerksamkeit der deutschen Zöllner. Trotz mehrfacher Befragung nach Barmitteln im Wert von 10‘000 Euro oder mehr gab der 74-jährige Fahrer an, nichts dergleichen mitzuführen.

«Nicht auf Anmeldepflicht hingewiesen worden»

Während der anschliessenden Fahrzeug- und Gepäckkontrolle wurden die Grenzbeamten jedoch in der Handtasche seiner Ehefrau fündig. Hier fanden sie Schweizer Franken,
US-Dollar und Euro im Gesamtwert von knapp 60'000 Euro, wie die deutschen Zollbehörden mitteilen.

Der Mann räumte ein, dass das Geld ihm gehöre und er sich mit seiner Ehefrau derzeit gerade auf einer fünfmonatigen Weltreise befinde. Als Rechtfertigung für den dreisten Geldschmuggel gab er an, dass er weder in den USA noch in der Schweiz auf eine entsprechende Anmeldepflicht von Barmitteln hingewiesen worden sei.

Wegen Nichtanmeldens des mitgeführten Bargeldes wurde gegen den Firmeninhaber ein Bussgeldverfahren eingeleitet. Nach Hinterlegen einer Strafsicherheit für die zu erwartende Geldbusse in Höhe von über 15'000 Euro konnten die beiden ihre Weltreise mit dem verbliebenen Bargeld fortsetzen. (mro/sha)