Coronakrise

Weil die Vorbereitungen nicht möglich waren: Aargauer Heimatschutzpreis abgesagt

Jury-Präsidentin Nicoletta Brentano.

Jury-Präsidentin Nicoletta Brentano.

Erstmals seit der Einführung 1985 muss die Vergabe des Aargauer Heimatschutzpreises abgesagt werden. Zeitlich begrenzte Möglichkeiten und die Feier mit bis zu 150 Personen sind die Hauptgründe dafür. Jury-Präsidentin Nicoletta Brentano bedauert den Entscheid.

Eine weitere Aargauer Veranstaltung fällt dem Coronavirus zum Opfer: Der Aargauer Heimatschutzpreis wird dieses Jahr nicht vergeben. Dies teilte der Aargauer Heimatschutz am Mittwoch mit. Der Preisträger wird normalerweise im Juli kommuniziert, woraufhin die Preisübergabe im September oder Oktober stattfindet. Zur Übergabe findet eine Feier statt, bei der neben Gemeindevertretern der Gewinner auch Vertreter des Regierungsrats anwesend sind.

Dieses Jahr, erklärt Jury-Präsidentin Nicoletta Brentano, seien jedoch schon die Vorbereitungen wegen der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen: Normalerweise, so Brentano, würden nach einer Vorauswahl Besichtigungen und Abklärungen vor Ort stattfinden. Dies sei diesmal aufgrund des Lockdowns nicht möglich gewesen. Und alle Abklärungen nach dem Lockdown durchzuführen, sei zeitlich schlicht nicht möglich gewesen, so Brentano.

Preis ist mit 10 000 Franken dotiert

Ausserdem seien bei der Feier zur Preisübergabe jeweils etwa 120 bis 150 Personen anwesend. Deswegen erklärt Jury-Präsidentin Brentano, sei die Pandemie gleich doppelt der Grund für die Absage der Preisvergabe gewesen. «Es wäre schade, wenn die Feier durchgeführt werden würde, aber weniger Leute kommen würden. Deshalb haben wir uns entschieden, die Feier nicht durchzuführen».

Die diesjährige Absage ist die erste in der Geschichte des Aargauer Heimatschutzpreises, der 1985 ins Leben gerufen wurde. Der Preis ist mit 10000 Franken dotiert. Die 35. Verleihung des Heimatschutzpreises wird nächstes Jahr nachgeholt.

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