Ein 38-jähriger VW-Fahrer aus der Innerschweiz meldete am Samstagnachmittag 16.40 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A3, Fahrbahn Basel, kurz nach dem Bözbergtunnel. Der andere beteiligte Automobilist sei jedoch in Richtung Frick davon gefahren.

Aufgrund einer Beobachtung einer Drittperson, die das Kontrollschild des flüchtigen Fahrers erkannte, konnte die Kantonspolizei eine Kontrolle an dessen Wohnort veranlassen. Die Polizei Basel-Landschaft traf eine Stunde später auf den 30-jährigen Deutschen, der mit seinem Hyundai den Unfall verursacht haben dürfte.

Die Kantonspolizei Aargau konnte den Unfallfahrer befragen, wie sie mitteilt. Er habe angegeben, infolge eines Sekundenschlafes die Herrschaft über sein Auto verloren zu haben und deshalb mit einem in gleicher Richtung fahrenden Auto kollidiert zu sein. Beim Unfall wurden keine Personen verletzt.

Die Kantonspolizei hat im Auftrag der zuständigen Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinuntersuchung angeordnet. Dies, um den Verdacht abzuklären, ob der Fahrer unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss gestanden war.

Zudem nahm sie dem Lenker den Führerausweis vorläufig ab.